Kyocera bringt DIN-A4-MFPs für den Arbeitsplatz

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Die Modelle FS-1220MFP, FS-1320MFP und FS-1325MFP ergänzen die im Herbst vergangenen Jahres vorgestellte, komplett neue Serie an Arbeitsplatzdruckern des Herstellers um Schwarzweiß-Multifunktionssysteme. Mit ihnen spricht der Hersteller Kleinunternehmen, Arbeitsgruppen und sogar ambitionierte Privatanwender an.

Kyocera hat einen guten Ruf als Anbieter von Druckern und Multifunktionsgeräten für Arbeitsgruppen – allerdings in erster Linie in größeren Firmen, in denen viel gedruckt wird. Grund ist die auf dem Spezial-Know-how des Unternehmens basierende Drucktechnologie der mit Spezialkeramik groß gewordenen Japaner: In den Druckgeräten wird über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg nur eine Keramiktrommel verwendet.

Als Verbrauchsmaterial fallen bei Kyocera lediglich Toner und eine wenig aufwändige und daher nicht sehr teure Tonerkartusche an. Der bei anderen Herstellern übliche komplette Austausch von Kartusche, Trommel, Entwicklereinheit und Tonerbox ist bei Kyocera nicht erforderlich. Das Konzept rechnete sich bisher vor allem, wenn viel gedruckt wurde – oder wenn der Nutzer aus irgendwelchen Gründen großen Wert darauf legte, wenig Abfall zu produzieren.

Kyocera hat sein im Herbst 2011 vorgestelltes Einsteigerangebot jetzt um drei Multifunktionsgeräte erweitert (Bild: Kyocera Document Solutions)

Versuche, mit dem Konzept in das Einsteigersegment vorzustoßen gab es in der Vergangenheit zwar, sie scheiterten aber, da diese Zielgruppe nicht bereit war, die relativ hohen Anschaffungskosten zu tragen. Im Herbst startet der Hersteller aber nun einen neuen Anlauf und brachte mit dem FS-1041 erstmals ein Druckgerät für unter 100 Euro auf den Markt.

Den Schwerpunkt legt Kyocera allerdings klar auf gewerblichen Nutzern, beziehungsweise Personen, die den Drucker zuhause vor allem für die Arbeit nutzen. Das Kriterium, dass der Hersteller dafür anlegt, ist ein hoher Anteil von Texten am gesamten Druckvolumen. Und bei gewerblichen Anwendern hofft Kyocera eher Verständnis dafür zu finden, dass der Anschaffungspreis etwas höher liegt, dafür die laufenden Kosten überschaubarer sind und den Kunden die Langlebigkeit (bis zu 100.000 Seiten) und Zuverlässigkeit etwas wert ist.

Mit dem FS-1041 hat Kyocera im Herbst erstmals einen Drucker im Preissegment unter 100 Euro angeboten (Bild: Kyocera Document Solutions)

Und schließlich argumentiert der Hersteller noch mit dem niedrigen Stromverbrauch – ein Aspekt, der bei einem Gerät, das den ganzen Arbeitstag angeschaltet ist, auch nicht zu vernachlässigen ist. Dieser liegt beim FS-1220MFP bei 3 Watt im Ruhemodus, 6 Watt im Bereitschaftsmodus und rund 315 Watt während eines Druck- oder Kopiervorgangs. Der FS-1320MFP kommt auf ähnliche Werte, beim FS-1325MFP liegen sie mit 4, 8 und 345 Watt etwa höher.

Die nun neu vorgestellte Serie FS-1325MFP besteht aus den drei Geräten FS-1220MFP, FS-1320MFP und FS-1325MFP. Alle drei bieten eine Scan- und Kopierfunktion, FS-1320MFP und FS-1325MFP können zudem Faxen.

Die Papierkassette fasst 250 Blatt, die Druckgeschwindigkeiten von 20 beziehungsweise 25 DIN-A4-Seiten pro Minute ist dem anvisierten Einsatzzweck vollkommen angemessen. Eine Besonderheit ist der Modus “Leiser Druck”, mit dem sich das Geräuschniveau beim Einsatz direkt am Arbeitsplatz reduzieren lässt.

Der unverbindliche Verkaufspreis für den FS-1220MFP liegt bei rund 199 Euro, für den FS-1320MFP bei 239 Euro und für den FS-1325MFP bei 339 Euro.

Sowohl im FS-1220MFP als auch im FS-1320MFP kommt der Kyocera-Toner TK-1115 zum Einsatz. Er ist online für knapp über 60 Euro erhältlich und reicht laut Hersteller für 1600 Seiten gemäß ISO/IEC 19752. Der FS-1325MFP benötigt die Kyocera-Tonerkartusche TK-1125, die laut Hersteller für 2100 Seiten ausreicht. Sie ist online für knapp unter 50 Euro erhältlich.

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