Ford lockt App-Entwickler mit eigenem Developer-Programm

Ford hat ein Developer-Programm ins Leben gerufen. Ziel ist es, dass Entwickler ihre Apps so anpassen, dass sie sich mittels Ford AppLink auf dem hauseigenen Infotainmentsystem Sync nutzen lassen. Die Teilnahme ist gebührenfrei.

von Peter Marwan 0


Ford hat im Rahmen der CES in Las Vegas den Startschuss für ein eigenes Developer-Programm gegeben. Interessierte Entwickler müssen lediglich die dafür eingerichtete Ford-Website besuchen. Dort stehen Code-Beispiele sowie die Lizenzbedingungen bereit.

Ford will Entwickler dazu bewegen, ihre Apps so anzupassen, dass diese sich für das Infotainmentsystem Sync und den Ford AppLink eignen (Bild: Ford).

Zur Überprüfung kann grundsätzlich jeder seine Apps einreichen. Ford plant jedoch http://media.ford.com/article_display.cfm?article_id=37551 eine intensive Moderation und Filterung der eingesendeten Vorschläge. Der Autobauer sucht in erster Linie nach Apps rund um die Themen Musik, Produktivität, Gesundheit und Networking. Wenig Chancen haben Apps, die Videos, viele Bilder, viel Text oder Spiele enthalten. Um Ablenkungen des Fahrers nach Möglichkeit zu vermeiden, müssen alle Apps den Bildschirm des Smartphones abschalten beziehungsweise leeren, während sie benutzt werden, so dass der Fahrer die Augen auf der Straße richten kann.

Mit dem Start des Entwicklerprogramms hat Ford auch einige Apps vorgestellt, die bereits die Funktionen nutzen, auf die Entwickler demnächst zugreifen können. Darunter befinden sich etwa der Amazon Cloud Player, Rhapsody und Kaliki. Ford konzentriert sich auch auf Ortungs- und Produktivitäts-Apps wie Glimpse, das Ortsdaten vom und mit dem Fahrer teilt.

Im November 2012 hat Ford mitgeteilt, dass inzwischen fünf Millionen Fahrzeuge mit dem Microsoft-basierenden Infotainmentsystem Snyc ausgeliefert wurden. Erstmals vorgestellt wurde es vor fast auf den Tag genau fünf Jahren auf der CES 2007: Damals dienten dem Autobauer ein iPod, ein Motorola-Razr-Klapp-Handy und ein Palm-Treo-Smartphone als Demonstrationsobjekte.

Nach Europa brachte Ford die gemeinsam mit Microsoft und Nuance entwickelte Gesamtlösung Sync allerdings erst zur CeBIT 2011, vermarktet wird sie hierzulande seit vergangenem Jahr. Die Anzahl der Sync-Autos dürfte also in den USA deutlich höher sein als in Europa.

Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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