Lenovo zeigt auf der CES Monstertablets mit 27 und 39 Zoll

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Das Modell Horizon weist eine Bilddiagonale von 27 Zoll auf. Als Vorserienmodell zeigt Lenovo auf der CES auch das 39-Zoll-Modell Gamma. Beide lassen sich durch mehrere Nutzer gleichzeitig bedienen. Das Horizon soll schon zu Preisen ab rund 1700 Dollar auf den Markt kommen.

Lenovo stellt auf der CES in Las Vegas seinen ersten Tischcomputer vor. Die Bilddiagonale des Horizon gennanten Modells beträgt 27 Zoll. Der Touchscreen kann bis zu zehn Fingereingaben gleichzeitig registrieren kann und unterstützt so auch mehrere simultane Anwender. Ein zweites Modell namens Gamma mit 39 Zoll Bilddiagonale ist am Lenovo-Stand als Vorserienmodell zu sehen.

Lenovos “Horizon” mit einer Bilddiagonalen von 27 Zoll soll Tischcomputern wie Samsungs SUR40 Konkurrenz machen. Es ist zwar kleiner und kommt mit weniger Funktionen, kostet aber nur ein Viertel (Bild: Lenovo).

Der Lenovo Horizon arbeitet mit einem Intel-Core-i7-Prozessor und Nvidia-Geforce-Grafik. Apps lassen sich aus dem Lenovo App Shop herunterladen, der derzeit 5000 Programme vorweisen kann und auf Intels AppUp zurückgreift.

“Wir haben Technolgieverschiebungen zwischen vier Bildschirmformaten gesehen, vom Desktop zum Notebook, Tablet und Smartphone, und obwohl den Menschen mehr Rechenkraft zur Verfügung steht als je zuvor, bleibt noch Raum für Lösungen wie Horizon, die Menschen zusammenbringen”, sagt Lenovo-Manager Peter Hortensius. “Horizon macht aus Personal Computing ein Interpersonal Computing, also ein zwischenmenschliches Phänomen, mit geteilten, kooperativen Erfahrungen.”

Bislang hat Lenovo nur einen ungefähren US-Preis angekündigt, der bei 1700 Dollar liegt. Das ist deutlich weniger als Samsung für seinen zusammen mit Microsoft entwickelten und vermarkteten Tischcomputer SUR40 verlangt, der gut 8000 Dollar kostet. Mit Unterstützung für 50 gleichzeitig Eingaben und 40 Zoll Diagonale ist dieser allerdings auch mit deutlich aufwändigerer Technik ausgrüstet.

Als typische Beispiele für die Anwendungen von Tischcomputern gelten etwa Internet-Zugang oder auch Spiele in Gaststätten und Hotels. Aber auch Ladengeschäfte und diverse Vermittlungsagenturen könnten ihre Angebote in dieser Weise attraktiv präsentieren. In Deutschland zählten zu den ersten Interessenten von Microsofts Computertisch – der damals Surface hieß, seinen Namen aber dann an die Tablets abtreten musste -, Audi, die Deutsche Bank, die Hotelgruppe Lindner, die Haushaltsgerätemarke Neff, die Mobilanbieter O2 und Vodafone sowie die Automarke Smart. Sie probierten damit Anwendungsmöglichkeiten am Point-of-Sale, im Dienstleistungsbereich sowie beim Kundenservice und der Vertriebsunterstützung aus.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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