Intel will keine Ultrabooks ohne Touchbedienung mehr sehen

Ab Mitte des Jahres werden alle neuen Ultrabooks mit berührungsempfindlichen Bildschirme ausgerüstet sein. Dass hat Intel auf der CES in Las Vegas angekündigt. Das Kriterium wird für Geräte mit der Chip-Generation Haswell verpflichtend sein.

von Peter Marwan 0

Künftige Ultrabooks werden wohl alle Convertibles sein, so wie jetzt schon Dells XPS Duo 12 (im Bild), das HP Spectre XT TouchSmart oder die IdeaPads Yoga 11 und 13 von Lenovo (Bild: Dell).

Intel-Vizepräsident Kirk Skaugen sagte auf der CES: “Ultrabooks mit Core-Prozessoren der vierten Generation werden obligatorisch mit Touch ausgestattet sein.” Offenbar soll damit das Feature in den Vordergrund gerückt werden, das Apple nicht auf seinen Notebooks anbietet. Das Macbook Air gilt als großes Vorbild des ursprünglichen Ultrabook-Konzepts, auf berührungsempfindliche Bildschirme verzichtet Apple bei dem Produkt aber bewusst.

Die meisten Ultrabooks werden also künftig vermutlich in Tablets konvertierbar sein. Somit können Intel, Microsoft und ihre Partner den Konkurrenzmodellen Apple iPad, Google Nexus, Samsung Note 10.1 und Amamzon Kindle Fire etwas entgegenhalten. Und vor allem werden die Vorteile von Microsofts viel kritisierter Windows-8-Oberfläche auf einem Touchscreen klarer zur Geltung kommen.

Kritiker bemängeln, dass das ehemals als “Metro” bezeichnete Design Umsteiger zwingt, die Bedienung von Windows neu zu erlernen. Für die Mausbedienung überwiegen ihrr Meinung nach die Nachteile. Grund für die neue Oberfläche war aber, wie Microsoft immer wieder betont, die Einführung von berührungsempfindlichen Bildschirm-Oberflächen.

Die Prozessorgeneration Haswell wird Skaugen zufolge Ultrabooks ermöglichen, die ebenso lange laufen wie Tablets mit ARM-Prozessoren. “Die vierte Core-Generation wird den größten Anstieg an Akkulaufzeit im Vergleich zur vorangegangenen Generation in Intels Geschichte bringen”, versprach er.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Peter Marwan
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