Tchibo hat mit Viren verseuchte Dia-Scanner verkauft

SicherheitVirus

Die Geräte wurden von Hama für Tchibo produziert. Gängige aktuelle Antivirenprogramme für Windows-Rechner erkennen die Schadsoftware. Beim Einsatz mit MacOS- oder Linux-Systemen besteht laut Tchibo keine Gefahr.

Tchibo hat auf seiner Website darauf hingewiesen, dass in den vergangenen Wochen von dem Kafferöster verkaufte Dia-Scanner von Schadsoftware befallen sind. Die Geräte sind von Hama für den Kafferöster produziert worden. Sie wurden bei Tchibo ab 11. Dezember für 59,95 Euro verkauft.

Schnäppchen mit Virus: Der im Dezember bei Tchibo verkaufte Dia-Scanner von Hama (Screenshot: ITespresso).

Aktuelle Antivirenprogramme für Windows-Rechner würden die Malware erkennen und entfernen. Ausdrücklich nennt Tchibo die Programme von Avast, AVG, F-Secure, G Data, Kaspersky, McAfee und Symantec (Norton). Sobald die Schadsoftware einmal entfernt sei, könnten Nutzer den Dia-Scanner verwenden, ohne eine erneute Infizierung zu riskieren. Beim Einsatz mit Apple- oder Linux-Rechnern bestehe keine Gefahr.

Nutzern, die wenig Erfahrung beim Entfernen von Computerviren haben oder noch kein Antivirenprogramm einsetzen empfiehlt Tchibo einen Blick auf die Webseiten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum Thema Virenschutzprogramme und legt ihnen die vom BSI empfohlene Programme beziehungsweise die Anleitung zum Säubern eines PCs der Initiative Botfrei ans Herz.

Nutzern, die den Dia-Scanner nicht behalten möchten, bietet Tchibo an, das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreis in einer der Filialen zurückzugeben oder zurückzusenden. In letzterem Fall sollen Kunden zuvor über die kostenfreie Rufnummer 00800 433 266 88 mit dem Tchibo-Service Kontakt aufnehmen.

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