Microsoft stopft Lücken in Windows, Office und Sharepoint

Für den Januar-Patchday am kommenden Dienstag hat Microsoft Updates für alle Windows-Versionen sowie Office und den Sharepoint Server angekündigt. Die zu schließenden Lücken finden sich auch im .NET Framework und dem Entwicklerwerkzeug Expression Web. Insgesamt stellt Microsoft am ersten Patchday des Jahres sieben Sicherheitsupdates bereit.

von Stefan Beiersmann 0


Microsoft wird am ersten Patchday des Jahres mehrere als “kritisch” eingestufte Sicherheitslücken in Windows schließen. Einer Vorabmeldung zufolge sollen damit Lükcen geschlossen werden, die sich in Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7, Server 2008 R2, 8, Server 2012 und auch Windows RT finden. Eines der kritischen Löcher steckt auch in Office 2003 und 2007, Expression Web und Expression Web 2 sowie SharePoint Server 2007 und Groove Server 2007.

Insgesamt bringt der Konzern am kommenden Dienstag sieben Updates, die zusammen zwölf Anfälligkeiten beseitigen sollen. Fünf Patches stopfen Löcher, für die Microsoft das Risiko als “hoch” einstuft. Außer den schon genannten Produkten sind auch .NET Framework und System Center Operations Manager 2007 betroffen.

Die Schwachstellen ermöglichen Remotecodeausführung und das Umgehen von Sicherheitsfunktionen. Eine Lücke in .NET Framework lässt sich auch für Denial-of-Service-Angriffe missbrauchen. Mindestens drei Updates erfordern einen Neustart des gepatchten Systems.

Wie in jedem Monat aktualisiert Microsoft auch das Windows Tool zum Entfernen bösartiger Software. Darüber hinaus wird der Softwarekonzern mehrere nicht sicherheitsrelevante Updates für Windows 7, Server 2008 R2, Windows 8, Windows RT und Windows Server 2012 bereitstellen. Sie sollen unter anderem die Performance und Kompatibilität von .NET Framework 4.5 verbessern und mehrere bisher nicht näher genannte Fehler beseitigen.

Einen Patch für die Zero-Day-Lücke in Internet Explorer 6, 7 und 8, die seit Ende Dezember bekannt ist, bleibt Microsoft offenbar schuldig. Seit Silvester steht Nutzern jedoch ein Fix-it-Tool zur Verfügung, das zumindest vor den Auswirkungen eines Angriffs auf die Schwachstelle schützen soll.

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