Deutschlands Hightech-Exporte steigen

Die deutsche Hightech-Wirtschaft verzeichnet steigende Exporte ins Ausland. Das belegen aktuelle Zahlen des Branchenverbands Bitkom. Hauptabnehmer sind Frankreich, England oder Holland. Besonders gut verkaufen sich TK-Anlagen und Netzwerktechnik. Nur klassische IT-Hardware schwächelt.

von Mehmet Toprak 0

Die Bezeichnung “Made in Germany” ist immer noch ein verkaufsförderndes Etikett – auch, wenn die Produkte gar nicht mehr oder nur noch zum Teil in Deutschland gefertigt werden. Das zeigen die Zahlen zum Hightech-Export aus Deutschland, die der Branchenverband Bitkom gerade vorgelegt hat.

Die Exporte von Produkten aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik sowie Unterhaltungselektronik stiegen in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres um 3,5 Prozent. Insgesamt wurden in den genannten Bereichen Produkte im Wert von 22,2 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. Der Verband stützt sich bei seinen Berechnungen auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage in Europa können diese 3,5 Prozent Zuwachs als gutes Ergebnis gelten, wie auch Bitkom-Präsident Dieter Kempf betont.

Telefonanlagen, Handys und Netzwerktechnik

Besonders begehrte Exportartikel waren Produkte aus der Kommunikationstechnik wie Telefonanlagen, Handys und Netzwerktechnik. Deren Export stieg von Januar bis September sogar um 10,7 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Unterhaltungselektronik stieg um 5,8 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.
Nicht so gut lief es hingegen bei klassischen IT-Produkten wie PCs, Druckern und Zubehör. Deren Exporte gingen um 2,7 Prozent auf 10 Milliarden Euro zurück.

Immer mehr Exporte nach Polen

Am meisten abgekauft haben der deutschen Hightech-Industrie Frankreich (1,96 Milliarden Euro), das Vereinigte Königreich (1,85 Milliarden Euro), die Niederlande (1,63 Milliarden Euro) und Italien (1,47 Milliarden Euro). Knapp dahinter, auf Platz 5, liegt jetzt Polen. Die polnischen Nachbarn haben Waren im Wert von 1,28 Milliarden Euro aus Deutschland bezogen, fast neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

China ist Lieferland Nummer eins

Wenn es darum geht, woher Deutschland selbst die meisten Hightech-Produkte bezieht, dann steht erwartungsgemäß China an erster Stelle. Das Land hat von Januar bis September 2012 Hightech-Güter im Wert von 34,2 Milliarden Euro nach Deutschland geliefert.

(Bildnachweis kleines Bild: Joerg Trampert/pixelio.de)

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