AMD warnt Windows-Nutzer vor Sicherheitslücke im Treiberpaket

Nutzern von Windows-Rechnern mit Radeon-Grafikkarten empfiehlt AMD die Auto-Update-Funktion im Catalyst Control Center zu deaktivieren. In kommenden Grafiktreibern soll sie nicht mehr enthalten sein. Der Hersteller stuft das Risiko als gering ein. Nähere Angaben zu der Schwachstelle macht er nicht.

von Björn Greif 0


AMD hat vor einer “kleinen” Sicherheitslücke in seinem Catalyst-Treiberpaket für Radeon-Grafikkarten gewarnt. Sie hängt mit der automatischen Benachrichtigungsfunktion für Updates unter Windows Vista, 7 und 8 zusammen. Einzelheiten hat das Unternehmen nicht genannt.

AMD empfiehlt, die jüngsten Catalyst-Treiber direkt von der Website herunterzuladen. Nutzer sollten außerdem unter dem Punkt “Software-Aktualisierung” im Menü “Informationen” des Catalyst Control Center die Option “Automatisch nach Aktualisierungen suchen” deaktivieren. Ein Hinweis, dass eine empfohlene Aktualisierung verfügbar ist, sollte mit einem Klick auf “Überspringen” ignoriert werden.

Die Benachrichtigungsfunktion für Updates will AMD zu Beginn des kommenden Jahres vollständig aus seinem Grafiktreiberpaket entfernen. Wahrscheinlich fürchtet es, dass sie missbraucht werden könnte, um Anwendern manipulierte Dateien unterzujubeln oder sie auf eine schädliche Website umzuleiten.

Die Auto-Update-Funktion benachrichtigt Besitzer einer Radeon-Grafikkarte, wenn eine neue Version WHQL-geprüfter Catalyst-Treiber vorliegt. Ambitionierte Gamer besuchten allerdings auch bisher schon regelmäßig die AMD-Website, um dort manuell nach aktuellen Betatreibern zu suchen, die für die neuesten Spiele optimiert, aber noch nicht von Microsoft freigegeben sind.

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