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So hat Google 2012 in Start-ups investiert

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Laut einem aktuellen Bericht von Googles Investment-Tochter Google Ventures wurden 2012 mit insgesamt 300 Millionen Dollar 150 Firmen gefördert. Der Schwerpunkt lag auf dem Bereich “Mobile”: Auf ihn entfielen 32 Prozent. Ein Mitarbeiter der geförderetn Firmen hat dieses Jahr sogar den Nobelpreis erhalten – in Medizin.

Google Ventures hat jetzt zum ersten Mal öffentlich dargelegt, in welche Bereiche es wieviel investiert hat. Demnach liegen Mobil- und Consumer-Internet-Firmen mit Anteilen von 32 und 31 Prozent in der Gunst der Google-Investoren nahzeu gleichauf vorne. Es folgen die Bereiche Handel (16 Prozent) und Big Data (10 Prozent). In Biowissenschaften wurden 6 Prozent der Geldes investiert, in den Energiesektor 5 Prozent.

Laut ihrem Jahresbericht beschäftigt Googles für Wagniskapital zuständige Tochter inzwischen 60 Mitarbeiter. Insgesamt wurden im Jahr 2012 über 150 Firmen durch Investitionen unterstützt. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf 300 Millionen Dollar.

Als Beispiele für von Google 2012 finanzierte Firmen nennt der Bericht Cloud-Storage-Anbieter Egnyte, die Gutschein-Site RetailMeNot und mit Nest auch einen Hersteller digitaler Thermometer. Der von Google unterstützte Geo-Empfehlungsdienst Stamped wurde in diesem Jahr von Yahoo aufgekauft. Das ebenfalls zum Portfolio gehörende PrimaTable hat HotelTonight übernommen, das selbst noch als Start-up durchgehen kann.

Stolz verweist der Wagniskapitalarm des Suchmaschienenriesen außerdem darauf, dass man mit Shinya Yamanaka, der bei dem zum Portfolio gehörenden Unternehmen iPierian beschäftigt ist, indirekt sogar den Nobelpreis für Medizin erhalten habe.

Im laufenden Jahr hat Google zudem zugesagt, das im Aufbau befindliche Berliner Start-up-Zentrum “Factory”, über die kommenden drei Jahre hinweg insgesamt eine Million Euro zur Verfügung zu stellen. Als Gründungspartner der Einrichtung will der Konzern Jungunternehmern in Deutschland helfen, ihre Ideen zur Marktreife zu entwickeln.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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