Bitkom lanciert neue Plattform für Start-ups

Das Netzwerk “Get started” soll Gründer, Kapitalgeber und etablierte Unternehmen aus dem Bereich IT und Internet zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen Veranstaltungen, Tipps zur Finanzierung, arbeitsrechtliche Unterstützung sowie Informationen zu technologischen Trends und Märkten.

von Peter Marwan 0


Der Bitkom hat eine Initiative für Start-ups ins Leben gerufen. Get Started bietet Start-ups und jungen Unternehmen sowie gründungsinteressierten Entwickler Starthilfe. Als Beispiele nennt der Bitkom Tipps zur Finanzierung, arbeitsrechtliche Unterstützung und Informationen zu Märkten und technologischen Trends.

Bei Get Started stehen neben Informationsvermittlung und Austausch regelmäßige Events für Start-ups im Mittelpunkt. Der Verband verspricht dafür einen „konkreten Nutzen“. Bei der Auftaktveranstaltung gestern Abend im Betahaus Berlin ging es um Webentwicklung in der Cloud mit der Google App Engine sowie um Funktionale Programmierung. Dass daran Interesse besteht zeigt die Tatsache, dass sich dafür mehr als 150 Entwickler und Start-up-Gründer angemeldet haben.

Gleichzeitig hat der Bitkom versprochen, sein politisches Gewicht stärker für Start-ups einzusetzen. Als Beispiel nennt er die Lobbyarbeit gegen Pläne der Bundesländer zur Besteuerung von Erträgen aus Streubesitzbeteiligungen: Dadurch würde seiner Ansicht nach die Finanzierung von jungen Unternehmen in Deutschland weiter erschwert. Die Bundesregierung hat sich den Bitkom-Empfehlungen angeschlossen, derzeit liegt die Entscheidung beim Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag.

Laut einer ZEW-Studie im Auftrag des Bitkom sind in Deutschland innerhalb von fünf Jahren rund 45.500 IT- und Internet-Unternehmen gegründet worden. 2006 waren es noch 7300 Start-ups, im vergangenen Jahr 8050. Besonders kräftig legte die Zahl der Neugründungen von Softwareunternehmen zu. Sie stieg im selben Zeitraum von 2300 auf 3500. Zum Vergleich: In allen Branchen ging die Zahl der Neugründungen von 2006 bis 2011 um fast 7 Prozent zurück.

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Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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