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Business-Variante von Evernote ist nun verfügbar

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Laut Anbieter ist Evernote Business auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet. Es erweitert die Hauptanwendung um Funktionen für das Sammeln, Wiederfinden und die firmeninterne, gemeinsame Nutzung von Informationen. Neu ist auch eine zentrale Benutzerverwaltung.

Evernote Business ist ab sofort außer in Deutschland und der Schweiz auch in Frankreich, Großbritannien, Kanada, Japan und den USA verfügbar. Der Start in Österreich ist geplant, ein Termin steht allerdings noch nicht fest. Mit dem neuen Angebot will Evernote Mitarbeiter in KMUs eine einfache Möglichkeit bieten, wichtige Informationen zu erfassen und abzurufen sowie Wissen zu bestimmten Themen mit Kollegen auszutauschen, um auf diese Weise Informationslücken schnell und effizient zu schließen.

Evernote Business setzt auf den von einem normalen Evernote-Konto her bekannten Funktionen auf, bringt darüber hinaus aber einige für das anvisierte Einsatzumfeld erforderliche Ergänzungen mit. Dazu gehören Unternehmensnotizbücher, Unternehmensverzeichnis, Freigabeprozesse und ein Höheres monatliches Upload-Volumen.

So sieht Evernote Business auf dem Windows-Desktop aus (Screenshot: Evernote).

Mit den sogenannten Unternehmensnotizbüchern können Mitarbeiter Arbeitsdokumente, Projekte und Rechercheergebnisse ablegen, die sie dann mit Kollegen teilen oder in der Unternehmensbibliothek veröffentlichen wollen. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, sind Unternehmensnotizbücher und persönliche Notizbücher sind optisch einfach voneinander zu unterscheiden.

Das Unternehmensverzeichnis sieht Evernote als zentralen Speicherort für Business-Notizbücher einzelner Mitarbeiter sowie für wichtige Unternehmensinformationen von Administratoren. Damit steht allen Mitarbeitern immer eine nützliche und einfach zu aktualisierende Informationsquelle zur Verfügung.

Mitarbeiter können Informationen im Team, innerhalb einer Abteilung, mit dem gesamten Unternehmen oder mit externen Kunden mit unterschiedlichen Freigaben teilen. Falls Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, nehmen sie zwar ihre persönlichen Notizen mit, die Business-Notizen bleiben jedoch erhalten.

Und so stellt sich Evernote Business auf dem Mac dar (Screenshot: Evernote).

Die mit Evernote Business eingeführte Funktion „Related Notes“ ermöglicht es, relevante, thematisch verwandte Inhalte innerhalb des gesammelten Wissensschatzes eines Unternehmens aufzuspüren. Dazu werden beim Durchstöbern, Suchen oder Erstellen einer neuen Notiz ähnliche Inhalte angezeigt, die im eigenen Benutzerkonto und in allen beigetreten Business-Notizbüchern gespeichert sind.

IT-Administratoren können bei Evernote Business über eine zentrale Konsole den Umfang der Installation anpassen sowie Zugänge und Benutzerrechte für die gesamte Organisation verwalten. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls zentral per Kreditkarte oder Rechnung.

Evernote Business erlaubt Nutzern, jeden Monat bis zu 2 GByte an neuen Inhalten in die persönlichen Notizbücher hochzuladen, doppelt so viel wie bei Evernote Premium. Zusätzliche erhält das Unternehmen monatlich 2 GByte Upload-Volumen für jeden Nutzer, welches auf alle Business-Notizbücher aufgeteilt.

Evernote Business ist ab sofort für Evernote für Mac, iOS, Android und Windows Desktop erhältlich. Die Funktion “Related Notes” steht im Mac-Client, in Evernote Clearly für Google Chrome und Firefox sowie Evernote Web Clipper für Google Chrome zur Verfügung. Die Kosten liegen bei 10 Dollar pro Monat und Nutzer.

In der Business-Version von Evernote haben Administratoren sowohl die Nutzer als auch die Abrechnungsmodalitäten (hier im Bild) immer im Blick (Screenshot: Evernote).