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Kostenfreies VPN-Tool soll bei Weihnachtseinkäufen schützen

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AnchorFree, der Hersteller von “HotSpotshield”, setzt die kostenlose VPN-Software zur Kommunikation des Nutzers mit seinem eigenen Server ein – der wiederum kümmert sich als geschütztes Internet-Gateway um alle Kommunikation mit der Außenwelt.

Weil viele Internet-Einkäufe risikobehaftet sind – vor allem durch die Preisgabe persönlicher Daten wie Kreditkartennummern – setzt die US-Firma AnchorFree darauf, vorsichtige Nutzer mit seinem erst einmal kostenfreien Dienst “Hotspotshield” von der Notwendigkeit von VPN-Verbindungen zu überzeugen.

Hotspotshield schützt in mehrfacher Hinsicht: es verschlüsselt, verschleiert Datenwege und anonymisiert.

Mit Marktforschungsdaten zum Online-Shopping unterlegt AnchorFree, warum man mit Hotspot Shield das Sicherheitsrisiko minimieren sollte: “Für 7,4 Milliarden Euro werden die Deutschen in diesem Jahr laut einer Prognose des Handelsverbandes Deutschland zu Weihnachten im Internet einkaufen – 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Immer mehr Konsumenten benutzen dafür iPhone, iPad & Co.: In Deutschland hat sich der Anteil der Handy-Einkäufer in einem Jahr von sechs auf 13 Prozent erhöht, fand das Beratungsunternehmen Deloitte heraus. Die Einkäufe via Tablet werden im deutschen Weihnachtsgeschäft 2012 voraussichtlich fünf Prozent aller Online-Käufe ausmachen – eine Steigerung um 150 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.” Die E-Commerce-Steigerung erhöhe allerdings auch das “Geschäftspotenzial” füc Cyberkriminelle, die persönliche Daten aus dem Internet-Datenverkehr “abfischen” können.

Das Tool Hotspot Shield, das laut Hersteller bereits von 100 Millionen Menschen in 190 Ländern der Erde heruntergeladen wurde, verschlüsselt die Internetverbindung, anonymisiert die IP-Adresse und verbindet sich über einen Server, der vor Malware schützt. Es ist als Download für Windows, Mac, Android und iOS erhältlich.

Zum Geschäftsmodell des Anbieters zählt das “Affiiate Marketing” – surft man unter einer US-amerikanischen IP-Adresse, hat man Zugriff auf diverse Angebote und Vergünstigungen, die normalerweise nur für US-Bürger gelten. Die Idee, das Groupon-Konzept ins VPN zu integrieren, lässt sich früher oder später aber sicher auch in Deutschland umsetzen.

Wer auf die Werbung verzichten möchte, bekommt auch eine kostenpflichtige und anzeigenfreie Variante. “Hotsotshield Elite” kostet 29,95 Dollar pro Jahr und kann in den USA auch preiswerter auf Tages- oder Monatsbasis abboniert werden.

  1. Ich soll mich also darauf verlassen, dass

    – der Hersteller selbst nicht die Kreditkartendaten abgreift. Immerhin ist er klassischer “man in the middle”.

    – die abgehende Verbindung vom Server weg nicht abgehört wird. Das ist immerhin ein lohnendes Angriffsziel, da dort eine Vielzahl von Kreditkartendaten hindurchfliegt.

    Und das bei einem Hersteller, der damit wirbt, dass er mich unter einer US-IP surfen lässt und ich damit an Content herankomme, den ich sonst nicht abrufen dürfte….

    Da sich die Site auf reine Werbeaussagen beschränkt und die o.a. Fragen nicht beantwortet werden, ist für mich ein Einsatz dieser Software *nicht emfehlenswert*