KomponentenWorkspace

Acer bringt Windows-8-Ultrabook mit Touchscreen

6 0 1 Kommentar

Man habe den Begriff Ultrabook neu definiert, tönt Acer über seinen neuen Aspire S7 – kurz nachdem Mitbewerber Gigabyte  seine “Neudefinition” des Begriffs vorstellte.

Anders als Gigabyte mit dem X11 setzt Acer mit seinem Neuling nicht auf möglichst kleines und leichtes Design, sondern positioniert sich vor allem in dem Bereich, der Windows-8-Notebooks bisher oft fehlte: Acers Aspire S7 ist gleichzeitig traditionelles Ultrabook und Touchscreen-Gerät und kombiniert damit die beiden Ausrichtungen des neun Microsoft-Betriebssystems.

Das S7 ist erhältlich in den Größen 11,6 Zoll und 13,3 Zoll mit je 1920 x 1080 Bildpunkten Auflösung und 178 Grad Einblickwinkel. Beide Geräte haben ein robustes Aluminium Unibody-Gehäuse, das 13,3 Zoll-Modell verbindet Gorilla Glas 2 und Aluminium.

Beide können sowohl über Tastatur und Maus als auch über das Touchpad (10-Punkt Multitouch) bedient werden.
Das kleinere Modell ist schon seit ab Anfang Dezember 2012 zu einem UVP von 1299 bzw. 1499 Euro erhältlich (je nach Ausstattung). Die Modelle der Acer Aspire S7-391-Serie mit einer Bildschirmdiagonalen von 13,3 Zoll kosten 1399 oder 1599 Euro.

Die Tastaturbeleuchtung wird automatisch angepasst. “Um ein Kippen des Displays bei der Touchbedienung des Geräts zu verhindern, hat Acer ein spezielles Scharnier mit variablem Haltemoment entwickelt”, erklärt Acer seine Design-Grundsätze. “Wenn das Display zwischen 100 und 120 Grad geöffnet wird, erhöht sich das Drehmoment, um es bei der Touchbedienung aufrecht zu halten. Die Stabilität wird erreicht, indem das Scharnier strukturell mit dem Rahmen des Displays verbunden ist, so dass beide unmittelbar ineinander übergehen. Durch den komplett umlaufenden Aluminiumrahmen werden zudem Display und Glas zusammen gehalten.”

Laut Acer bieten die 13,3 Zoll-Modelle einer Laufzeit von bis zu 6 Stunden bzw. bis zu 12 Stunden mit dem optionalen zweiten Akku. Zudem kommen die 11,6 Zoll-Modelle dank des im Lieferumfang enthaltenen zweiten-Akkus bis zu neun Stunden ohne Ladevorgang aus.

Wie auch Gigabyte hat Acer ein “Doppelkühlsystem” implementiert, bei Acer heißt es “TwinAir”.  Wie alle neuen Acer-Klappcomputer verfügt der S7 über die “Instant on”- und “Always connected”-Techniken: “Acer Green Instant On stellt sicher, dass die Geräte schnell starten und nach dem Aufwachen nahezu sofort betriebsbereit sind. Daneben sorgt Acer Always Connect dafür, dass der Nutzer immer mit seinem favorisierten Zugangspunkt verbunden ist. So empfängt er auch im Ruhemodus Nachrichten, um diese sofort lesen und beantworten zu können, wenn das Gerät wieder aktiviert wird”, wiederholt Acer seine Werbe-Litanei, damit sie auch wirklich beim Anwender ankommt.

Über die auf den Acer-Geräten vorinstallierten Programme für die Cloud-Services des Herstellers lassen sich unterwegs Daten von allen Geräten abrufen und wiedergeben.

Sowohl das 11-Zoll- als auch das 13-Zoll-Modell können vollständig aufgeklappt und flach auf den Tisch gelegt werden, “um beispielsweise Präsentationen mit mehreren Personen gleichzeitig zu betrachten.”

Die Prozessoren stammen aus Intels Core-Serie, als Speicher hat der Hersteller SSDs im RAID 0-Verbund eingebaut.
Als Schnittstellen stehen USB 3.0,  Micro HDMI-Port sowie ein SD-Kartenleser bereit, ein USB auf LAN-Adapter, eine Rauhlederschutzhülle und eine Bluetooth-Maus ergänzen die Ausstattung.

  1. Das Gerät überzeugt wirklich auf der ganzen Linie. Zur Perfektion fehlt aber meiner Meinung nach die Möglichkeit, das Ultrabook auch als “reines Tablet” zu nutzen, wie beispielsweise das Lenovo Yoga oder das Asus Taichi.