Trend Micro optimiert Security-Produkte auf Amazons Cloud-Services

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Die AWS-Dienste werden um ein Angebot erweitert, das die virtuellen Hardware- und Speicherinstanzen schützt, die Kunden an das US-Cloud-Unternehmen ausgelagert haben. Ab sofort lässt sich hier Trend Micros automatischer Schutz vor Bedrohungen hinzubuchen; für das Storage Gateway ist nun auch eine automatische Verschlüsselung erhältlich.

Trend Micro bezeichnet Amazon nun als “zertifizierten Cloud Service Provider”

Im Rahmen des Programms “Trend Ready for Cloud Service Providers” arbeiten Amazon und Trend Micro seit Kurzem eng zusammen. So könnten Kunden der Amazon-Cloud nun ihre Instanzen besser schützen, erklärt Trend Micro.

Die Cloud-Sicherheitslösung “Trend Micro Deep Security” und deren Komponente “Trend Micro SecureCloud” wurden laut Anbieter für den Betrieb in der Amazon-Cloud optimiert und können als Services im AWS Marketplace abonniert werden.

Der erste Kunde in Europa, der IT-Dienstleister Wipro, ist offenbar froh, sich nicht mehr selbst um die Sicherheitsbelange für jeden einzelnen ausgelagerten Server seiner Kunden kümmern zu müssen – die Trend-Micro-Produkte bieten nun eine einheitliche Schutzlösung und sichern auch Services bei anderen Cloud-Anbietern ab – sofern diese zertifiziert sind.

In Amazons Cloud-Umgebung können Administratoren die Trend-Micro-Dienste selbst managen, für Instanzen an- und ausschalten, den Sicherheitsstatus überblicken und Speicher verschlüsseln lassen. Eine Appliance beim Kunden kümmert sich um die Entschlüsselung.

Unterstützt wird neuerdings auch der “AWS-Linux-Kernel”, doch auch die gehosteten Plattformen mit Microsoft Windows, Red Hat Linux, Suse, Ubuntu und CentOS werden abgesichert.

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