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O&O DiskImage 7 sichert auch Windows Server 2012

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Die neue Version des Backup-Systems soll helfen, die Wiederherstellungszeiten vom abgestürzten Windows Servern der neuen Variante 2012 verkürzen.

O&O hat mit DiskImage 7 eine Software vorgestellt, die sich auch für Nutzer von Windows Server 2012 eignet. Das Produkt der Belriner Softwareschmiede verkürzt mit seiner kontinuierlichen Datensicherung der jeweiligen Veränderungen die Rekonstruktionszeiten des Windows-Systems, wenn einmal ein Zwischenfall auftritt oder alte Datenbestände wiederhergestellt werden sollen.

Durch die Überarbeitung des “zentralen Kontrollcenters” können Administratoren schon kurz nach dem Start eine Sicherung des gesamten Systems durchführen, behauptet der Hersteller. Die Software erlaubt zudem, Zeitpläne für die Sicherungen zu erzeugen und in Reports auf einen Blick zu erkennen, welche Daten zuletzt gesichert wurden.

Wichtig beim Betrieb virtueller Desktops auf dem Server mag da die Funktion sein, nicht nur das Gesamtsystem sondern auch einzelne Laufwerke und Partitionen oder individuell auswählbare Verzeichnisse und Dateien per Imaging abzusichern. Eine spezielle Sicherung virtueller Harddisks stellt die virtuellen Systeme einzeln sicher. Auch Dateien, die ISO-Images enthalten, lassen sich in die Daten-Restaurierung einbeziehen.

Die Laufwerkssicherung von DiskImage 7 zeigt auf einen Blick, was bereits im Image des Windows Server 2012 abgelegt wurde. (Screenshot: o&o Software)

Die Wiederherstellung auch auf eine völlig andere Hardware ist möglich, denn ein Startmedium (CD oder USB-Stick) auf Basis von Windows PE erlaubt, die gewohnte Arbeitsumgebung sowie sämtliche Geschäftsdaten schnell wieder zur Verfügung zu stellen. Das Programm kann ein Startmedium direkt aus dem Programm heraus anlegen.

Neu ist auch die Unterstützung von EFI/UEFI-Systemen statt nur von Rechnern mit klassischem BIOS, und mit einem eigenen Mechanismus kann auch während der Arbeit gesichert werden – erfasst wird ein exakt festgelegter Zeitpunkt.

Eine erweiterte Wiederherstellstellungsumgebung umfasst neben dem Image und dem Imaging-Programm Systemtools wie Datei-Explorer, Reg-Edit oder auch ein Programm zur Unterstützung bei der Partitionierung.

Der schon im Vorfeld angekündigte Clou der Software ist jedoch, dass Systeme auch auf abweichender Hardware wiederhergestellt werden können. O&;O nennt das M.I.R.: “Machine-Independent-Restoration”. Nach dem Zurückspielen der Sicherung können Anpassungen an die neue Hardware durchgeführt werden und das System wird wieder bootfähig gemacht.

O&O DiskImage 7 Server Edition inklusive hardwareunabhängiger Wiederherstellung (M.I.R.) kostet 299 Euro. Die O&O DiskImage 7 Workstation Edition ist zu einem Preis von 39 Euro im Fachhandel erhältlich. Volumenlizenzen für ganze Serverfarmen sind billiger erhältlich.