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Otto storniert 50.000 Bestellungen mit unautorisierten Gutscheincodes

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Sie waren am Sonntagabend von Mitgliedern eines Schnäppchenportals veröffentlicht worden und haben sich schnell herumgesprochen. Schließlich klangen sie auch attraktiv: Bei Mindestbestellwerten von 401 und 89 Euro sollten damit 400 beziehungsweise 88 Euro Rabatt erzielbar sein. Das will der Konzern so nicht hinnehmen.

Am Sonntagabend hatte ein Nutzer des Schnäppchenportals MyDealz dort zunächst einen Code veröffentlicht, mit dem man im Online-Shop von Otto bei einer entsprechenden Bestellung einen Rabatt von bis zu 400 Euro einlösen konnte. Später wurden dort dann auch noch weitere Codes veröffentlicht, mit denen zum Beispiel bei einem Mindestbestellwert von 89 Euro ein Rabatt von 88 Euro zu erzielen sein sollte.

Nicht im Sinne des Erfinders ist es jedoch gewesen, dass unterschiedliche Besteller beliebig oft auf immer die gleichen, nicht autorisierten Gutscheincodes zurückgreifen konnten. Das sprach sich jedoch schnell herum: Laut Handelskonzern gingen innerhalb kurzer Zeit rund 50.000 Bestellungen mit diesen Codes ein. Das Unternehmen spricht von einem technischen Fehler und hat die darauf zurückgehenden Bestellungen jetzt storniert.

Die zehn umsätzstärksten Onlineshops erwirtschaften in Deutschland ein Drittel aller Umsätze im E-Commerce (Grafik: Statista).

  1. War ja alles spannend und unterhaltsam. Kaum ein Kunde hat mit der Lieferung gerechnet, aber es ist eine Frage der Kommunikation seitens Otto und diese war grauenhaft. Eine Stornomail wäre das mindeste gewesen.