WhatsApp will nun auch von Android-Nutzern Geld sehen

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Sie sollen für ein Jahres-Abo 99 US-Cent bezahlen. Dieser Betrag wird in den FAQ schon seit längerem genannt, wurde aber bisher nicht eingefordert. Besitzer von iOS-Geräten kommen mit einer Einmalzahlung von 89 Cent günstiger davon.

Die Entwickler von WhatsApp verlangen nun von Android-Nutzern eine jährliche Gebühr in Höhe von 99 US-Cent (80 Euro-Cent). Bisher waren die Nutzung der App und die App selbst für diese Anwender kostenlos. Nutzer von iOS-Geräten zahlen für die dafür konzipierte Variante von WhatsApp schon länger einmalig 89 Cent.

Eigentlich ist die Nutzung des Dienstes laut den FAQ der Entwickler für Nutzer von Android, Blackberry OS und Windows Phone schon länger nur für ein Jahr kostenlos. Für die weitere Nutzung fallen demnach pro Jahr 99 US-Cent an. Bislang wurde die kostenlose Nutzung aber offenbar immer wieder stillschweigend verlängert.

Da das Unternehmen immer wieder betont hat, auf Werbeanzeigen verzichten zu wollen, ist es nur folgerichtig, dass es sich nach anderen Einnahmequellen umsieht. Angesichts des Nutzens und der Popularität des Dienstes sind sicherlich viele Anwender bereit, den geringen Obulus von 80 Cent pro Jahr zu entrichten.

Für den Anbieter läppert sich das jedoch zusammen: Da bereits über 100 Millionen Nutzer die App installiert haben, kann er so mit jährlichen Einnahmen von 80 Millionen Euro rechnen. Unklar ist noch, warum für iOS und Android unterschiedliche Bezahlmodi Anwendung finden. Möglicherweise ist der Grund dafür in den Möglichkeiten zu suchen, die die jeweiligen App-Marktplätze Anbietern bieten.

Bei Google Play weist der Anbieter jetzt an prominenter Stelle auf die anfallenden kosten für seine App hin – vorher waren die in den FAQ versteckt und wurden nicht eingefordert (Screenshot: ITespresso).
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