So vergibt der Eco-Verband Sicherheitssiegel an Unternehmens-Websites

Der Internetverband bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen an, ihre Websites regelmäßig auf Schadprogramme scannen zu lassen und stellt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein Gütesiegel für deren Sicherheit bereit. Sicherheitsbeauftragte, die Fehlerquellen nicht rechtzeitig beseitigen, werden erinnert.

von Manfred Kohlen 0

Das neue Siegel soll Vertrauen in die deutsche Internet-Wirtschaft vermitteln. Wer nicht spurt bei der Beseitigung von Infektionen, bekommt das Signet nicht mehr verliehen.

Damit Unternehmen ihren Webseiten-Besuchern und Geschäftspartnern zeigen können, dass ihre Seiten sicher sind, stellen nun BMWi und eco gemeinsam ein Siegel bereit, dass den erfolgreichen Verlauf kostenloser Tests bescheinigt. Denn Seiten, die als unsicher angesehen werden (oft auch fälschlicherweise) sind inzwischen ein Geschäftsrisiko.

Die gemeinsame “Initiative S” der Task-Force “IT-Sicherheit in der Wirtschaft” ist eine Offerte von Internet-Verband, Politik, Wissenschaft und Industrie an Unternehmen, sich zur regelmäßigen Prüfung anzumelden. Das in dieser Woche vorgestellte fertige Testsystem und das aus den Prüfungen resultierende Gütesiegel sollen Vertrauen schaffen.

“Seit dem Start der Beta-Phase Anfang September haben schon über 3000 Unternehmen ihre Webseite bei der Initiative-S angemeldet”, freut sich der Verband. Ein Unternehmen, das so ein Siegel ergattern will, muss sich lediglich auf der Website der Initiative S anmelden. Der Rest läuft fast automatisch.

“Nach der Verifizierung der E-Mail-Adresse überprüft der Service regelmäßig, ob über die Webseite Schadprogramme verteilt werden, und informiert die Betreiber bei Befall” erklärt der eco das Prinzip dahinter. Im Fall einer Infektion informiert der Dienst den Betreiber, liefert Hinweise zur Beseitigung des schädigenden Elements, und wenn auch das nicht hilft, wird die entsprechende Firma telefonisch unterstützt.

Eine Erinnerungsfunktion erinnert den Seitenbetreiber in regelmäßigen Abständen daran, die Malware zu beseitigen, wenn die Infektion nach 48 Stunden noch immer besteht. Finanziell wird dieser Service vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert – das so auch eine “saubere Wirtschaft” nach außen hin präsentieren und damit fördern kann.

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