Samsung bleibt auf Konfrontationskurs zu Apple

J.K Shin, bei den Koreanern der Chef der Mobilsparte, sucht “eine Entscheidung im Gerichtssaal”. Dem Beispiel von HTC, das am Wochenende einen Kompromiss mit Apple ausgehandelt hat, will Samsung nicht folgen.

von Peter Marwan 0


Samsung hat nach der Einigung von HTC und Apple erklärt, selbst nicht mit Apple in Verhandlungen treten zu wollen. Der Chef der Mobilsparte J.K Shin sagte der Yonhap News Agency, man setze auf “eine Klärung im Gerichtssaal – und nicht außerhalb davon.”

J.K. Shin, Chef von Samsungs Mobilfunksparte, bleibt hart und sucht die Entscheidung im Streit mit Apple im Gerichtssaal (Bild: Stephen Shankland/CNET)

Das zeigt, wie tief der Graben zwischen beiden Firmen ist. Shin sagte der koreanischen Agentur weiter, im vierten Quartal werde Samsung bei den Smartphone-Verkäufen voraussichtlich ebenso stark sein wie im dritten, als das neue Modell Galaxy SIII zu einem Rekord-Betriebsgewinn beitrug.

Der ehemalige Android-Marktführer HTC war als erstes Unternehmen von Apple verklagt worden. Am Wochenende legten beide Parteien jedoch ihren Rechtsstreit bei und räumten sich gegenseitige Nutzungsrechte an ihren Patente ein.

Finanzielle Bedingungen wurden nicht kommuniziert, Analysten vermuten jedoch, dass HTC pro Smartphone zwischen sechs und acht Dollar an Apple zahlen muss. Dem widerspricht allerdings HTC-President Jason McKenzie, der News.com mitteilte, das Abkommen werde sich nicht auf das Finanzergebnis seines Unternehmens auswirken.

Samsung ist heute der größte Handyhersteller der Welt. Nach Zahlen von Gartner setzte das Unternehmen im dritten Quartal 2012 98 Millionen Geräte ab, was einem Marktanteil von 22,9 Prozent entspricht. Von Apple stammten dagegen im letzten Quartal 5,5 Prozent aller weltweit verkauften Mobiltelefone.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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