Test: Steganos Privacy Suite 14

Ein Komplettpaket für den Schutz der Daten bietet Steganos mit seiner neuen Privacy Suite. Einfache Bedienung, zuverlässige Tools und originelle Features wie “unsichtbare Laufwerke” machen den Umgang mit der Software fast zum Vergnügen. Nur kleinere Mängel trüben das Bild.

von Mehmet Toprak 0

Dass man seine Daten vor fremdem Zugriff schützen sollte, muss man heute niemandem mehr erklären. Auch nicht, dass Verschlüsselung ein wirksames Mittel ist, um persönliche oder geschäftliche Daten vor fremden Blicken zu schützen.

Erstaunlicherweise gehen viele Nutzer dennoch immer noch recht leichtsinnig mit dem Thema um. Da werden USB-Sticks in der Hosentasche herumgetragen, Notebooks ohne Passwortschutz am Flughafen liegengelassen oder wichtige Daten ohne irgendwelche Schutzmaßnahmen in offenen Ordnern abgelegt.

Der Startbildschirm der “Privacy Suite” dient als Einstieg in alle Funktionsbereiche.

Einfache Bedienung, zuverlässiger Schutz

Programme wie die “Privacy Suite” vom Berliner Sicherheitsspezialisten Steganos können hier Abhilfe schaffen. Privatanwender, Selbstständige oder auch Mitarbeiter in Unternehmen bekommen mit der Suite eine Reihe von Werkzeugen an die Hand, mit denen sie ihre Daten verschlüsseln, wegsperren, verstecken oder spurlos vernichten können. Auch ein Passwort-Manager ist an Bord.

Das Konzept der aktuellen “Privacy Suite 14″ besteht darin, ein komplettes Set an Sicherheits-Tools zu liefern und deren Bedienung so einfach zu gestalten, dass jeder ohne viel Gefrickel damit klarkommt. Frei nach dem Motto: Datensicherheit muss nicht kompliziert sein.

Das ist dem Softwarehaus auch gut gelungen, wie der Praxistest von ITespresso zeigt. Was nicht heißt, dass die Privacy Suite nicht einige kleinere Mängel hätte, die aber die Sicherheit nicht beeinträchtigen.

Die einfache Bedienung beginnt beim Startbildschirm der Software, der alle Funktionsbereiche als Symbolbild auflistet. Sie setzt sich fort in den Hilfetexten, die ausführlich und in klarem Deutsch abgefasst sind.

Alle Programmfunktionen und Optionen sind klar und eindeutig beschriftet und jeweils mit einer kurzen Erläuterung versehen, was heutzutage nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist. Man denke nur an das schiefe Deutsch in den lokalisierten Versionen vieler Programme aus den USA.

Bei der Einrichtung von Passwörtern zeigt Steganos an, wie sicher diese sind.

Passwörter generieren

Eine der grundlegenden Aufgaben des Anwenders bei der Nutzung der Privacy Suite ist das Generieren von Passwörtern. Dafür bietet Steganos verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste besteht darin, sich ein Passwort auszudenken und einzutippen.

Wer ausschließen will, dass ein Keylogger die Tastatureingaben mitliest, nutzt die virtuelle Tastatur. Der Anwender kann die Passwörter aber auch vom Programm selbst per Zufallsgenerator bilden lassen. Dann gibt es noch die Methode “Picpass”. Hier klickt der Anwender in einer bestimmten Reihenfolge auf Bildchen, das Passwort wird dann aus den Bildern und der Klick-Reihenfolge gebildet. In allen Fällen prüft die Software, wie sicher das gewählte Passwort ist.

Das Archiv von Crypt & Hide zeigt die darin gespeicherten verschlüsselten Dateien.

Abschließen im Safe

Das vielleicht wichtigste Feature der “Privacy Suite” ist der Safe. Der Safe ist im Windows Explorer nichts anderes als ein weiteres Laufwerk. Nach Passworteingabe geöffnet, kann man die darin gelagerten Ordner, Programme oder Dateien ebenso aufrufen wie von einer “normalen” Festplatte. Um an den Safe zu gelangen, muss man allerdings zuerst die Suite starten.

Die einzelnen Tools sind zunächst einmal nicht unabhängig voneinander zu benutzen, der große Werkzeugkasten “Privacy Suite” ist immer gleichzeitig geöffnet, was man schon als kleinen Nachteil werten kann. Allerdings lässt sich das Problem leicht beheben. Klickt man auf dem Windows-Desktop auf “Start, Alle Programme, Steganos Privcay Suite”, dann erscheinen die einzelnen Tools. Diese lassen sich auch separat starten. Die meistverwendeten legt man sich idealerweise als Verknüpfung auf den Desktop.

Bei der ersten Einrichtung des Safes gibt der Anwender die gewünschte Größe an, die dieser maximal auf der Festplatte einnehmen darf. Der Safe ist im Windows Explorer nichts anderes als ein weiteres Laufwerk. Nach Passworteingabe geöffnet, kann man die darin gelagerten Ordner, Programme oder Dateien ebenso aufrufen wie von einer “normalen” Festplatte.

Die Arbeit mit dem Safe geht ansonsten recht bequem vonstatten. Will man eine Datei oder einen Ordner im Safe unterbringen, zieht man sie einfach mit der Maus auf das Safe-Symbol im Programm.

Auf USB-Sticks oder externen Festplatten kann der Anwender mobile Safes einrichten.

Safe in Dateien verstecken

Wer es noch sicherer haben möchte, kann den virtuellen Tresor in anderen Dateien verstecken. Zur Auswahl stehen Film- oder Musikdateien (mp3, m4a, avi, mpeg, mov) sowie ausführbare Dateien (exe). Dabei wird der Safe an die gewählte Film- oder Musikdatei angehängt, nicht eigentlich “in ihr versteckt”, wie man annehmen könnte. Die Film- oder Musikdatei kann dabei ganz normal mit einen Mediaplayer abgespielt werden.

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