Nachfrage nach Microsofts Surface-Tablet ist verhalten

Das hat CEO Steve Ballmer in einem Interview mit einer französischen Zeitung eingeräumt. Er nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Seiner Ansicht nach ist die begrenzte Zahl von Verkaufskanälen für den fehlenden Verkaufserfolg des Tablets verantwortlich. In Deutschland ist es zum Beispiel nur in Microsofts Online-Shop erhältlich.

von Stefan Beiersmann 0


Das Interesse an Microsofts Windows-RT-Tablet Surface ist offenbar recht verhalten. Der französischen Tageszeitung Le Parisien sagte Microsoft-CEO Steve Ballmer am Wochenende, der Verkauf sei “bescheiden gestartet”. Genaue Zahlen nannte er jedoch nicht.

Ballmer zufolge ist die begrenzte Zahl von Verkaufskanälen am zähen Abverkauf schuld. Das Surface RT ist in Microsofts Online-Store erhältlich, nur in den USA wird es zusätzlich über rund eine Dutzend Einzelhandelsgeschäfte verkauft. Hierzulande kann das Gerät nur auf Microsofts Website gekauft werden.

Allerdings war die Nachfrage zumindest anfänglich so groß, dass Microsoft vorübergehend nicht alle Aufträge für das 499 Dollar teure Einstiegsmodell mit 32 GByte Speicher erfüllen konnte. Im Microsoft Store war es Anfang November für rund eine Woche als “nicht lieferbar” gelistet.

Darüber hinaus sagte Ballmer in dem Interview mit der französischen Zeitung, dass die kostspieligere Version der Surface-Tablets mit Intel-Prozessor und Windows 8 unterwegs sei. Das High-End-Modell soll von einem Core-i5-Prozessor der dritten Generation angetrieben werden. Das Tablet ist mit 4 GByte RAM, einer 128 GByte großen SSD und einem 10,6-Zoll-Display ausgestattet, das 1920 mal 1080 Bildpunkte auflöst.

Das Surface mit Windows 8 Pro soll Anfang kommenden Jahres in den Handel kommen. Einen konkreten Preis hat Microsoft nicht genannt. Das Gerät kostet früheren Aussagen des Unternehmens zufolge aber “etwa so viel wie ein Ultrabook mit vergleichbarer Ausstattung”.

[mit Material von Brooke Crothers, News.com]

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