Google erweitert seine Cloud SQL Database

Der Online-Datenbankdienst des Internetriesen bekommt mehr Speicher: Eine gehostete SQL-Datenbank kann jetzt bis zu 100 GByte groß sein. Das RAM für das Caching einzelner Instanzen wird auf 16 GByte vervierfacht, die Schreibgeschwindigkeit trotz Replizierung erhöht – und der Austausch mit anderen Google Apps erleichtert.

von Manfred Kohlen 0

Google erweitert seine Online-Datenbankdienste massiv, um gegen die Konkurrenz wie Microsoft oder die Amazon Web Services antreten zu können. Google Cloud SQL ist ein Service, der es erlaubt, relationale Datenbanken zu erzeugen, zu konfigurieren und zu managen. Die Datenbanken liegen im Google-Rechenzentrum, eigene Server, Programme und Speichernetze sind also nicht nötig.

Der Dienst nutzt die bekannte MySQL-Engine, die innerhalb des Google-Netzes ihre Leistung automatisch skaliert, wenn dies benötigt wird. Der Anbieter verspricht, sich um das Management und das Monitoring zu kümmern, ein hochverfügbares System zu gewährleisten, die Daten asynchron über mehrere geografische Orte zu replizieren  und durch eine enge Integration in die Google App Engine sowie in andere Google-Services die SQL-Daten mit beliebigen anderen Diensten des Hauses nutzen zu können.

Neben mehr Speicher und höherer Geschwindigkeit hat Google nun auch eine Wahl des genutzten Rechenzentrums in den USA oder der EU  eingebaut. Fremddatenbanken können mit MySQLDump integriert werden, eigene Datenbankabfragen lassen sich auch über gehostete Java- und Python-Programme steuern.

Die Preise für den Dienst sind abhängig von Speicher und Input/Output-Volumen und beginnen bei 1,46 Dollar pro Tag. Die größte Variante kostet 46,94 Dollar pro Tag. Wahlweise kann auch pro Nutzungszeitraum bezahlt werden, Google beginnt hier mit 10 Cent pro Stunde.

Ab sofort und bis zum 1. Juni 2013 bietet Google einen kostenfreien Sechs-Monatstest. Er enthält eine Cloud-SQL-Instanz mit einem halben GByte Speicher. In deutscher Sprache  ist der Sevice gegenwärtig noch nicht verfügbar.

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