Eco Track von Fujitsu soll Firmen Energie-Audits erleichtern

Mit dem SaaS-Angebot lassen sich die für Firmen ab Anfang 2013 durch eine EU-Direktive vorgeschriebenen Berichte erstellen. Allerdings holt sich die Software nicht selbst Messdaten, sondern muss mit ihnen gefüttert werden. Relevant sein kann das Angebot für Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Verbrauch von über 2000 MWh.

von Peter Marwan 0


Fujitsu hat auf seiner Hausmesse Fujitsu Forum in München das SaaS-Angebot Eco Track vorgestellt. Die Lösung ist dafür gedacht, Unternehmen dabei zu helfen, die aus den Änderungen des Energie- und Stromsteuergesetzes erwachsenden Aufgaben zu erleichtern. Die gehen auf eine EU-Direktive zurück, wonach in den Mitgliedsländern Firmen zu Energie-Audits und darauf aufsetzenden Einsparungen verpflichten werden. Betroffen sind Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Stromverbrauch von über 2000 MWh pro Jahr.

(Bild Peter Marwan / ITespresso.de)

Mit der im Online-Mietmodell angebotenen Software, die ab einem jährlichen Obulus von 2000 bis 3000 Euro genutzt werden kann, sollen Unternehmen Kosten sparen und Steuervergünstigungen erhalten können. Sie ist laut Fujitsu flexibel genug, um sich den unterschiedlichen Berichtsanforderungen anzupassen.

Fujitsu Eco Track basiert auf einer vergleichbaren Lösung, die der Konzern laut CTO Joseph Reger in Japan schon seit rund zehn Jahren anbietet, weil dort ähnliche Vorgaben schon seit dieser Zeit existieren. Insgesamt rechnet Fujitsu in Europa mit rund 50.000 Unternehmen, für die die neue Lösung interessant sein kann, weil sie sich Audits zu ihrer Energienutzung stellen müssen. In Deutschland werden Steuerbegünstigungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes schon ab Anfang 2103 nur noch bei einer Erhöhung der Energieeffizienz gewährt. Die muss mit einem staatlich vorgeschriebenen Energie-Audit nachgewiesen werden.

Die Software Fujitsu Eco Track kann Unternehmen dabei unterstützen, den Berichtsanforderungen gerecht zu werden. Die Software erfasst alle relevanten Informationen, die für die Unterstützung des Prüfungsprozesses notwendig sind und gewährleistet so das Einhalten der EU-Richtlinien. Neben der Reduzierung der Energiekosten nennt Fujitsu die Abbildung bestehender Energienutzungsmuster als Vorteil, da sich so effizienter für die Zukunft planen lasse und Bereiche mit Verbesserungspotenzial identifizeren ließen.

Die Lösung wird Anfang 2013 in Englisch und Deutsch über den Fujitsu Cloud Store verfügbar sein. Allerdings erfasst sie nicht selbsttätig zum Beispiel via Sensoren alle Energieverbräuche und fasst diese zusammen. Dafür müssen Firmen schon andere Systeme bereithalten. Die Software sorgt lediglich dafür, dass sie mit den für einen regelkonfonformen Bericht erforderlichen Daten gefüttert wird.

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