Fujitsu stellt neue Desktop-Serie vor

Sie ist für den Einsatz mit Windows 8 konzipiert. Dafür bringt sie interessante Ansätze zur Nutzung der Touch-Technologie im Büroumfeld mit. Außerdem sind einige wichtige Ergonomiefunktionen standardmäßig integriert – zum Beispiel eine Gesichtserkennung. Flankierend werden neue Thin Clients und Displays angeboten.

von Peter Marwan 0


Fujitsu hat auf seiner Hausmesse Fujitsu Forum in München eine neue Familie von Desktop-Produkten vorgestellt. Die Fujitsu X-Line genannte Reihe umfasst PCs, Thin Clients und Displays. Mit ihr hofft der Hersteller, den kommenden Ansprüchen an PC-Arbeitsplätze gerecht zu werden.

Fujitsus neuer Desktop-PC Esprimo X913/X913-T wird – aus auf dem Bild nachvollziehbaren Gründen – auch mit mattem Display verfügbar sein (Bild: ITespresso).

Besondern Wert gelegt hat Fujitsu bei der Konzeption der X-Line auf die Einbindungen der Touch-Technologie, die Unterstützung für Kollaborationsfunktionen sowie ein einheitliches Design über alle drei Produktkatagorien. Die unterschiedlich leistungsfähig ausfallende Recheneinheit ist bei allen drei Ausprägungen – PC, Thin Client und Displays – in den Standfuß integriert. Empfohlenes Betriebssystem, um alle Features der Rechner nutzen zu können, ist Windows 8.

Sowohl die neuen Esprimo-PCs als auch die Futro Thin Clients sind mit einem höhenverstellbaren, rahmenlosen 23 Zoll großen HD-Touch-Display mit IPS Panel ausgerüstet. Optional ist ein lediglich 12 Millimetern starker Bildschirm bestellbar. Auffälligste Besonderheit der X-Line-Rechner ist, dass das Display in jede Richtung gedreht oder geschwenkt werden kann. Damit lässt es sich auch so umlegen, dass es parallel zur Tischoberfläche als ortsfestes “Riesentablet” genutzt werden kann.

Eine adaptive Steuerung stellt die Helligkeit des Bildschirms in Abhängigkeit vom Umgebungslicht ein. Mittels Ultraschall-Sensor ist eine rudimentäre Gesichtserkennung möglich: Darüber schaltet das Display automatisch in den Niedrigenergie- oder Sleep-Modus, wenn der Anwender den Schreibtisch verlässt. Über diese Funktion lässt sich der Rechner auch vor unbefugtem Zugriff schützen. Kehrt der Nutzer an seinen Rechner zurück, wird dieser automatisch entsperrt.

Für den Einsatz in Firmen rüstet Fujitsu die Rechner mit den gängigen Sicherheitsstandards aus. Dazu gehören Trusted Platform Module, SmartCard-Leser und eine mögliche Verwaltung über die Fujitsu DeskView Manageability Suite. Ein Kensington-Lock gehört ebenfalls zur Standardausstattung.

Fujitsus Desktop-PC Esprimo X913/X913-T im “Tablet-Modus” (Bild: ITespresso)

Der Desktop-PC Fujitsu Esprimo X913/X913-T ist mit Intel-CPUS (entweder Core i5, Core i3 oder Pentium) lieferbar. Er unterstützt bis zu 16 GByte RAM und weist zwei 2,5-Zoll-Schächte auf. Diese lassen sich mit SATA-II- oder SATA-III-Festplatten mit Kapazitäten zwischen 320 und 750 GByte bestücken.

Ein Gigabit-Ethernet-Port ist standardmäßig vorhanden, WLAN wird optional angeboten. Als Schnittstellen hat Fujitsu zudem viermal USB 3.0, zweimal USB 2.0 und VGA vorgesehen. Außerdem sind je ein Audio-Anschluss für Kopfhörer- und Mikrofon an Bord.

Der Thin Client Futro X913-T lässt sich über das Ethernet-Kabel mit Strom versorgen. Beim Betriebssystem können Kunden zwischen eLux RL oder Windows Embedded Standard wählen. Beide werden durch die Scout Enterprise Management Software unterstützt. Beim Prozessor setzt Fujitsu auf AMD (G-T44R mit 1.2 GHz). Der Arbeitsspeicher lässt sich auf maximal 4 GByte ausbauen. Als Schnittstellen stehen insgesamt acht USB-2.0-Ports zur Verfügung, davon auf der Rückseite und zwei intern, sowie ein VGA-Anschluss und ein Ethernet-Port. WLAN ist optional verfügbar.

Das Fujitsu Display X flankiert die neuen Rechner. Mit ihm bietet Fujitsu eine Möglichkeit, herkömmliche Desktop-PC-Umgebungen an die neue Produktgeneration anzupassen. Sie bieten zudem eine MHL-Schnittstelle. Darüber ist das einfache Anschließen eines Smartphones möglich, das dann so in Kombination mit einem 23 Zoll-Monitor genutzt werden kann, während gleichzeitig der Akku aufgeladen wird.

Die Modelle der Fujitsu X-Line sind ab sofort verfügbar. Der Esprimo X913/X913-T kostet ab 1499 Euro. Auf den Rechner gewährt der Hersteller 3 Jahre Gewährleistung mit Vor-Ort-Service. Der Thin Client Futro X913/X913-T ist ab 669 Euro erhältlich und kommt mit 2 Jahren Garantie. Das Display X23T-1 MHL kostet 299 Euro.

Update 8. November 2012 : Der Preis für das Display wurde angepasst. Die ITespresso-Redaktion hatte sich zunächst auf eine Angabe in einer Pressemitteilung von Fujitsu verlassen, die nicht korrket war. Der korrrekte UVP ist 299 Euro.

Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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