Microsoft löst Windows Live Messenger durch Skype ab (Update)

Microsoft gibt den Windows Live Messenger auf. Er wird durch den Milliarden-Kauf Skype abgelöst. Entsprechende Berichte hat der Konzern jetzt bestätigt. Bereits jetzt laufen einem Bericht von The Verge zufolge 80 Prozent des Messenger-Traffics über das Skype-Backend. Logisch, dass da das Frontend ebenfalls gewechselt wird.

von Björn Greif 0

Microsoft will seinen Windows Live Messenger in den kommenden Monaten einstellen und dessen Funktionen in Skype integrieren. Das berichtet The Verge unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Demnach könnte Microsoft das Aus für Windows Live Messenger noch in dieser Woche offiziell bekannt geben.

Update 20 Uhr 59: Microsoft hat die Verschmelzung der beiden Dienste inzwischen auch offiziell bekannt gegeben. Demnach wird der Microsoft Messenger im Frühjahr 2013 außer in China weltweit von Skype abgelöst. Sobald sich Messenger Nutzer mit ihren Microsoft Zugangsdaten bei Skype anmelden, werden die bisherigen Messenger Kontakte automatisch in Skype integriert. Als Vorteile nennt Microsoft, dass Chatten, Videogespräche und Gespräche ins Festnetz sowie ins Mobilfunknetz für Messenger Nutzer dann mit einem Programm möglich sind. Außerdme bekäem sie zusätzliche Features, wie Gruppen-Videogespräche und Bildschirmfreigabe sowie die breitere Unterstützung von hardwrae, etwa von iPads oder Android-Tablets.

In den vergangenen Monaten habe das Unternehmen schon viele Nutzer zum Messenger-Backend von Skype umgezogen, heißt es weiter in dem Bericht. Mittlerweile liefen darüber bereits 80 Prozent aller über Skype versendeten Nachrichten. Die kürzlich vorgestellte Skype-App für Windows 8 sei die erste Anwendung, die die Vorteile dieses neuen Modells nutze. Sie läuft dauerhaft im Hintergrund, sodass der Nutzer stets über eingehende Nachrichten und Anrufe informiert wird.

Skype für Windows 8 zeigt, was Microsoft mit seinen Messaging-Diensten vorhat. Da braucht es eben den veralteten Windows Messenger nicht mehr.

Mit den jüngsten Versionen seiner VoIP- und Messenger-Software für Mac und Windows hat Microsoft auch den Log-in-Prozess vereinfacht. Anwender können sich jetzt mit irgendeinem ihrer Microsoft-Konten anmelden und ihre Skype-ID dann mit diesem verbinden. Dadurch werden etwa Kontakte aus Windows Live Messenger automatisch mit Skype verknüpft und es ist keine gesonderte Registrierung mehr nötig, was eine Abschaltung des alten Messenger-Dienstes vereinfachen dürfte.

Der Windows Live Messenger selbst hatte Mitte 2006 den MSN Messenger abgelöst. Er bildete den Auftakt zur Einführung der Windows-Live-Plattform. Die aktuelle Version liegt für Windows, Xbox 360, OS X, Android und iOS vor.

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