HP bereitet Rückkehr auf den Tablet-Markt mit Pilotprogramm vor

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Um das Comeback in den Tablet-Markt vorzubereiten, hat Hewlett-Packard in den USA jetzt ein Pilotprogramm gestartet, an dem 3000 Firmen teilnehmen. Mit Windows 8, rückwärtskompatiblen Anwendungen, Sicherheit, Managementfähigkeiten sowie Integration in die Unternehmensinfrastruktur will man vor allem bei Firmen punkten.

HP will wieder im Tablet-Markt aktiv werden, aus dem es sich vor einem Jahr unrühmlich verabschiedet hatte. Das ist seit Anfang Oktober bekannt. Nun hat Todd Bradley, Executive Vice President und Chef der Printing and Personal Systems Group bei Hewlett-Packard, in einem Gespräch mit dem US-Sender CNBC den genauen Fahrplan diskutiert.

Wohl um ein ähnliches Desaster wie bei den vorangegangenen Versuchen zu vermeiden, hat Hewlett-Packard in den USA das ElitePad-Pilotprogramm gestartet. Daran nehmen 3000 Firmenkunden teil. Für HP ist es das das größte Pilotprogramm in der Firmengeschichte.

Todd Bradley, Executive Vice President sowie Chef der Printing und Personal Systems Group, im Gespräch mit dem US-Sender CNBC (Screenshot: ITespresso)

Bradley argumentierte in dem Interview auch damit, dass HP wisse, wie Unternehmen Hardware einkaufen. Ein weiterer Vorzug von HP liegt seiner Meinung nach in der starken indirekten Vertriebsorgansiation sowie im Ökosystem mit Microsoft und Intel.

HP setzt bei seinem erneuten Anlauf im Tablet-Markt auf Windows 8. Damit biete man gegenüber Apple, das Bradley als “Hauptwettbewerber” bezeichnet, Rückwärtskompatibilität der Anwendungen, Sicherheit und Managementfähigkeiten sowie Integration in die Unternehmensinfrastruktur. Das Tablet-Angebot von HP richte sich in erster Linie an Unternehmen, wo man mit diesen Faktoren zu punkten hoffe.
Das ElitePad 900 soll im Januar auf den Markt kommen. Wie bereits bekannt kommt es mit 10,1-Zoll-Display, arbeitet mit Intels Atom-Prozessor Clover Trail, ist mit ,91 Zentimeter minimal dünner als das Microsoft-Tablet Surface, und wiegt mit 680 Gramm dafür ein ganz kleines bisschen mehr als dessen ARM-Variante. Preise will HP nicht vor Januar nennen.

Das Tablet ist laut Bradley auf Geschäftsanwender ausgerichtet. Ein wesentliches Plus sind ihm zufolge dabei die sogenannten Smart Jackets, die etwa Barcodes scannen oder Kreditkarten einlesen sollen. So können Anwendungen für spezifische Branchen ermöglicht werden. Ein Productivity Jacket genanntes Paket beinhaltet ein integriertes Keyboard, Ports für mehr Verbindunsgoptionen und einen SD-Kartenlesegerät. Damit sollen Kunden das Tablet ähnlich wie ein Notebook nutzen können. Andere Hersteller bietend dafür sogenannte Convertibles an.

Ein ebenfalls schon angekündigtes Expansion Jacket bietet USB, HDMI und längere Akkulaufzeit. Als weiteres bereits vorgestelltes Zubehör wird das ElitePad Rugged Case angeboten werden, das laut HP Schutz gegen Herunterfallen nach “Militärstandards” bietet .



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