Das Wichtigste über Windows 8

von Manfred Kohlen 4

Neue Eingabegeräte sollen Windows 8 beherrschar machen

Mit der neuen Bedienerführung kommen auch neue Eingabe-Variationen und Eingabegeräte. So bringt etwa Logitech zahlreiche spezielle Windows-8-Eingabegeräte. Man wolle damit den Anwendern in jeder Lebenslage die Möglichkeiten der Touch-Navigation von Windows 8 anbieten können. Neben Mäusen gehört zu der Produktfamilie auch ein sogenanntes Touchpad.

Das Logitech Wireless Rechargeable Touchpad T650 (Bild: Logitech) Touchpad.

Auch Microsoft selbst liefert neue Hardware für den Windows-8-Informations-Eingang. Dazu gehören neue Tastaturen mit Windows-8-Spezialtasten und spezielle Touch-Mäuse – ähnlich wie die von Logitech – oder umgekehrt.

Dass viele Nutzer lieber mit Tastaturen arbeiten, sehen die Hersteller von Eingabegeräten als Marktchance: Wer gerade am Notebook nicht mit Touchscreens oder Maus “wischen” will, kauft eben eine Tastaturhülle, die das Windows-8-Tablet wieder in einen klassischen PC zurückverwandelt. Laut taiwanischem Hersteller-Sprachrohr Digitimes sind von diesen neuen, Tablet-umhüllenden, Tastaturen eine ganze Menge zu erwarten.

Windows 8 wird bereits von zahlreichen Software-Herstellern als wichtiges Verkaufsargument genannt. Es vergeht kein Tag ohne eine entsprechende Update-Meldung. Das neue Betriebssystem scheint aber auch den PC-Hardwaremarkt zu stimulieren – und so kann sich der Nutzer nicht nur an eine neue Oberfläche, sondern gleich an eine ganze Armada innovativer Systeme gewöhnen.

Microsofts Windows-8-Eingabegeräte

Privatverbrauchern wird das leichtfallen. In Unternehmen sieht es dagegen anders aus: Wenn es sich nicht gerade um spezielle, vertikale Märkte handelt, sondern um die Vielzahl der ganz normalen, “langweiligen” Büro-PCs, erschließen sich die Vorteile von Windows 8 nur schwer: Touch ist für SAP-Sachbearbeiter ebenso unattraktiv wie für Nutzer von Salesforce.com oder alle, die an ihrem Arbeitsplatz viel schreiben müssen. Und ob Firmen ihren Mitarbeitern allein für Präsentationen und das Konsumieren von Inhalten ein zusätzliches Windows-Gerät zur Verfügung stellen, ist fraglich.

Den in diesem Umfeld existierenden Markt – oft als BYOD (bring your own device) bezeichnet – hat in erster Linie schon Apple abgegrast. Ob er sich noch vergrößeren lässt, ist ungewiss – ebenso wie die Antwort auf die Frage, ob sich Microsofts Hoffnung erfüllt, Apple Kunden abzujagen. So schick das Surface auch aussehen mag: Wer Apples oder auch Samsungs Tablets in der Hand hatte, wird nicht mehr zu einem Gerät mit Lüfter zurück wollen.

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4 Antworten zu Das Wichtigste über Windows 8

  • 20. November 2012 à 23:54 von M.Zickler

    Ich werde mir auf keinen Fall das touch screen aufzwingen lassen da ich nur desktop Rechner kaufe ist windows 8 für mich absolut uninteressant , schon aus finanziellen gründen nicht ich kann mir einfach keinen monitor über 150 euro leisten !
    und für mobile Geräte habe ich einfach keine Verwendung und da ich dazu noch strikter Gegner von Handys bin gleich recht nicht !(wer mich anrufen will muss warten bis ich zuhause bin unterwegs will ich nicht gestört und gleich recht nicht womöglich noch geortet werden !
    Allso Kommt Windows 8 für mich auf keinen Fall in frage Eher steige ich noch komplett auf Ubuntu um !

  • 21. November 2012 à 10:52 von Ray

    Ich habe mir die günstige Netzversion von Windows 8 angeschafft, um mir meine eigene Meinung zu bilden. In der Tat ist diese Version für Desktop und Laptop Rechner eher unpraktisch und optisch eher entäuschend. Für eine Tablet oder Smartphone mag die neue Oberfläche angehen, aber da scheinen mir andere Systeme fast ansprechender.

    Nein, der große Wurf ist Windows 8 eher nicht und erinnert zu stark an die Misere mit Windows VISTA.
    Daher bleibt mit Sicherheit für viele Nutzer Windows 7 doch eher die Eierlegendewollmilchsau, ähnlich wie es davor Windows XP schon war.

  • 22. November 2012 à 13:05 von starfield

    Wenn man das Freewaretool wie z.Bsp.Classic Shell einsetzt hat man das Startmenü für Windows 8 und kann dann die Vorteile wie schnelleres Booten und die bessere Ressourcenausnutzung von Windows 8 nutzen ohne sich mit der neuen Oberfläche rumzuärgen. Warum Microsoft nicht selber so ein Tool anbietet verstehe ich nicht, in einen ganz frühen Preview Release von Windows 8 war es noch möglich das Startmenü einzublenden jetzt nicht mehr.
    Aber ich denke wenn die Verkäufe weiterhin so schleppend sind, werden Sie das Startmenü mit einem Servicepack bald nachliefern.

  • 19. Dezember 2012 à 13:40 von Helge Nielsen

    Ich lasse mir von keinem Softwarehersteller ein Produkt aufzwingen, welches mir auch die Hardware vorschreibt. Das haben auch schon andere versucht, deren Soft-/Hardware ich auch nicht kaufe.

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