Das Wichtigste über Windows 8
Viele neue Windows-8-Computer
Die Nutzerführung des neuen Betriebssystems ist prädestiniert für die Anwendung mit Touch-Screens, und so wundert es nicht, wenn die meisten, frühen Windows-8-Rechner schließlich Tablets oder Convertibles sind.
Das wichtigste Windows-8-Gerät kommt von Microsoft selbst. Das Surface, das im Juni bereits vorgestellt wurde, soll als Referenzmodell zeigen, was mit Windows 8 möglich ist. Dafür stehen nun auch endgültige Preise fest: Sie beginnen für die 32-GByte-Version mit Windows RT bei 479 Euro. Die 32-GByte-Version ist für 479 Euro erhältlich.
Zusammen mit dem passenden “Touch Cover” in schwarz kostet die 32-GByte-Version 579 Euro. Das Tablet in der 64-GByte-Version inklusive schwarzem Touch Cover kostet 679 Euro. Verkaufsstart ist – wie schon länger bekannt – der 26. Oktober.
Die meisten Hersteller bleiben auf der Intel-Schiene und liefern ihre Geräte mit den Prozessoren des US-Chipriesen aus – und dieser nutzt die Gelegenheit, zahlreiche der mit Intel-Chips ausgestatteten Windows-8-Rechner verschiedener Hersteller selbst groß zu vermarkten. So bewirbt Intel Systeme von Acer, Asus, Dell, Fujitsu, HP, Lenovo und Samsung.
Windows-8-Rechner mit Intel-Prozessor im Überblick
Dell bringt zum Start von Windows 8 das auffällige Convertible-Ultrabook XPS 12 und mehrere All-in-One-PCs mit Microsofts neuem Betriebssystem auf den Markt. Generell können Kunden die Modellreihen XPS, Inspiron, Latitude und Optiplex mit Windows 8 ordern.

Mit dem XPS 12 probiert Dell ein neues Konzept für Convrtibles aus: Statt einem dicken Scharnier für das Umklappen oder einem unförmigen Gelenk für das Drehen des Bildschirms setzt Dell auf einen schlanken, aber stabilen Metallrahmen mit zwei Naben (Bild: Dell).
Das XPS 12 zeichnet sich durch seinen klappbares 12,5-Zoll-Touchscreen mit Full-HD-Auflösung aus. Er ist mittig im Displayrahmen aufgehängt und lässt sich um 180 Grad drehen. Dadurch ist sowohl eine Nutzung als Notebook als auch als Tablet möglich.
Angetrieben wird das XPS 12 von Intels Dual-Core-Prozessor Core i5-3317U mit 1,7 GHz Takt (bis zu 2,6 GHz mit Turbo Boost). Ihm stehen 4 GByte DDR3-RAM und eine maximal 128 GByte große SSD zur Seite. Für die Grafik ist der verbaute Intel-Chip HD 4000 verantwortlich.
Und die Ankündigungen hören nicht auf: Erst vor Kurzem legte Lenovo nach und präsentierte die Convertibles IdeaPads Yoga 11 und 13, das ThinkPad Twist und das IdeaTab Lynx. Sie lassen sich durch Klappen, Drehen oder Einstecken des Displays in ein Dock als Notebook oder Tablet nutzen. Alle vier kommen im vierten Quartal in den Handel und kosten zwischen 549 und 1299 Euro.
Asus hat quasi in letzter Minute, sein bereits vor Monaten erstmals gezeigtes Convertible Taichi, bestätigt. Seine Besonderheit sind die zwei Displays. Das Gerät wird zunächst in der Variante mit 11,6-Zoll für 1449 Euro erhältlich sein. Anfang Dezember sollen zwei 13,3-Zoll-Ausführungen für 1559 beziehungsweise 1899 Euro folgen.
Je nachdem, ob die Geräte auf- oder zugeklappt sind, lassen sie sich als Notebook oder als Multitouch-Tablet nutzen. Auf der Innen- und Außenseite des Displaydeckels befindet sich je ein IPS-Panel mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten. Im geöffneten Zustand haben Nutzer Zugriff auf eine hintergrundbeleuchtete Tastatur in Standardgröße und ein Touchpad. Bei geschlossenem Displaydeckel, können sie das Gerät als Tablet mit den Fingern oder einem Stylus bedienen.
Ebenfalls kurz vor knapp hat Asus den Verkaufsstart seines VivoTab RT angekündigt. Es läuft mit Windows RT, der ARM-Version von Windows 8. Außerdem ist wie bei jedem RT-Gerät eine Preview von Office Home & Student 2013 RT vorinstalliert. Angetrieben wird das Asus-Tablet von Nvidias 1,3 GHz schneller Quad-Core-CPU Tegra 3.
Und sogar Medion hat schon ein Windows-8-Gerät: Das Akoya E6232. Es wird ab 31. Oktober über Aldi verkauft – sowohl im Norden als auch im Süden der Republik. Es kommt mit entspiegeltem Display, Core-i3-Prozessor mit 2,4 GHz, 4 GByte RAM und einer 1-TByte-Festplatte zum attraktiven Preis von 499 Euro.
Ob die endgültigen Systeme – zumindest die mit “Intel Inside” – aber alle schnell genug ausgeliefert werden können, hat Intel jedoch laut Microsoft selbst noch in der Hand: Der Chip-Gigant habe die Energiespar-Funktionen seiner CPUs nicht rechtzeitig für den Einbau in Windows 8 geliefert. Wenn also einige Win-8-Systeme anfangs mehr Strom verbrauchen als sie müssten, ist “Chipzilla” schuld. Diese Aussage ist allerdings auch als eine Art Retourkutsche zu Paul Otellinis Windows-8-Kritik zu verstehen.
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Letzter Kommentar
4 Antworten zu Das Wichtigste über Windows 8
Ich werde mir auf keinen Fall das touch screen aufzwingen lassen da ich nur desktop Rechner kaufe ist windows 8 für mich absolut uninteressant , schon aus finanziellen gründen nicht ich kann mir einfach keinen monitor über 150 euro leisten !
und für mobile Geräte habe ich einfach keine Verwendung und da ich dazu noch strikter Gegner von Handys bin gleich recht nicht !(wer mich anrufen will muss warten bis ich zuhause bin unterwegs will ich nicht gestört und gleich recht nicht womöglich noch geortet werden !
Allso Kommt Windows 8 für mich auf keinen Fall in frage Eher steige ich noch komplett auf Ubuntu um !
Ich habe mir die günstige Netzversion von Windows 8 angeschafft, um mir meine eigene Meinung zu bilden. In der Tat ist diese Version für Desktop und Laptop Rechner eher unpraktisch und optisch eher entäuschend. Für eine Tablet oder Smartphone mag die neue Oberfläche angehen, aber da scheinen mir andere Systeme fast ansprechender.
Nein, der große Wurf ist Windows 8 eher nicht und erinnert zu stark an die Misere mit Windows VISTA.
Daher bleibt mit Sicherheit für viele Nutzer Windows 7 doch eher die Eierlegendewollmilchsau, ähnlich wie es davor Windows XP schon war.
Wenn man das Freewaretool wie z.Bsp.Classic Shell einsetzt hat man das Startmenü für Windows 8 und kann dann die Vorteile wie schnelleres Booten und die bessere Ressourcenausnutzung von Windows 8 nutzen ohne sich mit der neuen Oberfläche rumzuärgen. Warum Microsoft nicht selber so ein Tool anbietet verstehe ich nicht, in einen ganz frühen Preview Release von Windows 8 war es noch möglich das Startmenü einzublenden jetzt nicht mehr.
Aber ich denke wenn die Verkäufe weiterhin so schleppend sind, werden Sie das Startmenü mit einem Servicepack bald nachliefern.
Ich lasse mir von keinem Softwarehersteller ein Produkt aufzwingen, welches mir auch die Hardware vorschreibt. Das haben auch schon andere versucht, deren Soft-/Hardware ich auch nicht kaufe.