Pilotprojekt für kostenloses öffentliches WLAN in Berlin gestartet

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Vom Start weg können Nutzer an 44 Orten kostenlos im öffentlichen Raum surfen. Bis zum Sommer 2013 sollen es rund 100 werden. Die Surfzeit ist pro Nutzer allerdings auf 30 Minuten pro Tag begrenzt. Ausnahme: Kunden von Kabel Deutschland, einem der Partner des Projekts.

Kabel Deutschland und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) bieten in Berlin ab sofort an ausgewählten Straßen und Plätzen in den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg kostenlosen WLAN-Zugriff an. Der Zugang an den derzeit 44 Hotspots ist für jeden Nutzer allerdings auf 30 Minuten pro Tag begrenzt.

Ab Sommer 2013 plant Kabel Deutschland dann mit mehreren Bezahloptionen die Möglichkeit anzubieten, die Surfdauer zu verlängern. Kunden von Kabel Deutschland, die sich im Kundenportal registrieren, erhalten bereits jetzt einen zeitlich unbegrenzten, kostenfreien WLAN-Zugang.

Nutzer können mit der App “Hotspotfinder” alle aktuell verfügbaren Hotspots finden. Die App kann kostenlos aus dem Apple Store auf iPhones und iPads heruntergeladen werden. Im November soll dann auch eine App für Android-Nutzer via Google Play verfügbar sein.

Mit dem Projekt abgedeckte sind unter anderem der Hackesche Markt, der Gendarmenmarkt, Unter den Linden sowie Kastanienallee und Kollwitzplatz. Bis zum Sommer 2013 sollen weitere 60 Hotspots in den Bezirken Berlin-Mitte, Tiergarten und Charlottenburg sowie im Stadtzentrum von Potsdam aufgebaut werden.

Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei begrüßt die Initiative: “Das Modellprojekt der mabb und Kabel Deutschland ist ein hervorragendes Beispiel dafür, mit welchen Partnern der Berliner Senat ein stadtweites kostenloses WLAN verwirklichen kann.” Allerdings sind die von der mabb und Kabel Deutschland nun in Betrieb genommenen Hotspots nicht Teil der im Juli von der Senatskanzlei, also dem Verwaltungsstab des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, mit einem sogenannten Interessensbekundungsverfahren gestarteten Hotspot-Initiative für die Hauptstadt.

Darin hieß es, der Berliner Senat strebe “in Kooperation mit geeigneten Partnern ein möglichst umfassendes gebührenfreies WLAN-Angebot im öffentlichen Raum an, das die derzeit bestehenden Möglichkeiten deutlich erweitert”. Mit dem Verfahren richtet sich der Berliner Senat an potenzielle Partner für das Projekt. Sie haben noch bis zum 30. Oktober Zeit, entsprechende Pläne für Bereitstellung und Betrieb eines WLAN-Angebots in der Hauptstadt einzureichen. Bevor diese Frist abgelaufen ist, kann bei dieser Initiative nicht mit Ergebnisse gerechnet werden.

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