Verbatim will mit BuchStick Bücher ablösen

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Der “BuchStick” ist ein USB-Stick, auf dem sich sowohl die Lesesoftware sich, als auch die zu lesenden Inhalte befinden. Außerdem probieren Verbatim und mediathek.eu mit dem Werk “Erstkontakt” von Wolfgang Hohlbein das Konzept des mBook aus – das noch erklärungsbedürftig ist.

“Erstkontakt von Wolfgang Hohlbein ist auch für Verbatim, mediathek.eu und Wolfgang Hohlbein der erste Kontakt mit BuchSticks (Bild: Verbatim).

Speicherhersteller Verbatim, das Medienportal Mediathek.eu und der Autor Wolfgang Hohlbein haben sich auf ein gemeinsames Experiment eingelassen – das mBook beziehungsweise den BuchStick. Die Hardware dafür kommt von Verbatim. Es handelt sich dabei um den USB-Stick “Store `n´ Go Clip-it“. Dieser ist besonders für die Nutzung unterwegs ausgelegt – vor allem durch die an eine Designerbüroklammer erinnernde Form.

Auf dem Speicherstick findet der Käufer die zum Lesen erforderliche Software sowie den Text des Hohlbein-Werkes. Das Werk des Bestseller-Autors Wolfgang wurde dafür auf speziell gestaltete “Clip-it” USB-Sticks aufgespielt. Der Stick selbst wird in einer buchähnlichen Box geliefert und bedruckt. Einer der Vorteile des Technologieeinsatzes sei es, dass zum Beispiel weitere Folgen einer Geschichte online nachgeliefert werden könnten. Die sind schon in Vorbereitung beziehungsweise werden vorbereitet.

Update 16. Oktober 20 Uhr 38: Zusätzlich gibt es eine mBook-Version. Den Begriff “mBook” müssen die Nutzer allerdings erst noch lernen – ebenso übrigens wie die ITespresso-Redaktion. In der Meldung wurde er zunächst aufgrund eines Missverständnisses falsch erklärt. Verbatim hat eine aus seiner Sicht korrekte Definition nachgereeicht, die wir hier wiedergeben möchten:“Der Begriff mBook bedeutet, dass man neben dem klassischen Print-Buch “Erstkontakt” auch via Verbatim Clip-it-BuchStick auf dem Notebook oder via QR-Code auf dem Tablet, Kindle oder Smartphone lesen kann. Die Inhalte stehen hier im Vordergrund und es bleibt dem Leser überlassen, wo und wie er sich auf einem Display oder auf Papier mit seinem Buch auseinandersetzen möchte.”

Wer einfach nur das Buch mit 196 Seiten kauft, bezahlt für die Hardcover-Ausgabe 9,90 Euro. Wer Erstkontakt als mBook erwirbt, legt 19,90 Euro hin – und muss also darauf hoffen, das es mindestens zwei Fortsetzungen gibt, damit er günstiger wegkommt. Das mBook beinhaltet dafür auch eine eine Onlineversion mit QR-Code und den integrierten BuchStick. Mit dem erhalten Käufer die digitale Version von “Erstkontakt” als eBook, lauffähig auf allen Windows-PCs. Der Verbatim-USB-Stick kostet mit einer Kapazität von 4 GByte leer übrigens zwischen 6,90 und 9,50 Euro.

Den Initiatoren des BuchSticks ist nicht vorzuwerfen, dass sie sich nicht mit neuen Technolgien beschäftigt hätten. Auch die Idee, Lesesoftware und Inhalt zusammenzupacken, um die Nutzer unabhängiger zu machen, ist interessant. Allerdings wirkt das Gesamtkonzept doch etwas gezwungen und die Vermengung mehrere Technologien macht es für Verbraucher nicht einfach, das Konzept auf Anhieb zu verstehen. Und offen ist auch noch, ob die Parallelität von gedrucktem Buch und E-Book so angenommen wird.

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