Tablet Surface: Microsoft nennt die offiziellen Preise für Deutschland

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Das Rätselraten um die Preise für Microsofts Gegenentwurf zu Apples iPad hat ein Ende: Der Konzern aus Redmond hat heute – zunächst wohl versehentlich – in seinem Onlineshop die US-Preise genannt, inzwischen aber auch für Deutschland ganz offiziell die Preispunkte für Tablet und Zubehör bekannt gegeben.

Microsoft hat für sein im Juni erstmals gezeigtes Tablet Surface jetzt erste Preise genannt. Sie beginnen für die 32-GByte-Version mit Windows RT bei 479 Euro. Die 32-GByte-Version ist für 479 Euro erhältlich. Zusammen mit dem passenden “Touch Cover” in schwarz kostet die 32-GByte-Version 579 Euro. Das Tablet in der 64-GByte-Version inklusive schwarzem Touch Cover kostet 679 Euro. Verkaufsstart ist – wie schon länger bekannt – der 26. Oktober.

Die Touch Cover gibt es in drei verschiedenen Farben (schwarz, weiß und cyan). Sie sind als Zubehör einzeln für 119,99 Euro erhältlich. Das sogenannte Type Cover, welches über bewegliche Tasten für ähnliches Schreibgefühl wie auf einer klassischen Tastatur verfügt, bietet Microsoft nur in schwarz an. Dessen Preis liegt bei 129,99 Euro. Auf den Surface-Tablets mit Windows RT ist “Office Home and Student 2013 RT” mit neuen Versionen von Word, Excel, Powerpoint und OneNote vorinstalliert.

Microsoft hat jetzt die Preise für sein Tablet Surface und die dazugehörigen “Touch Cover” und “Type Cover” genannt (Bild: Microsoft).

Das Tablet Surface hatte Microsoft Mitte Juni erstmals vorgestellt. Unter dem Markennamen “Surface” bringt der Softwarekonzern zunächst zwei Gerätetypen auf den Markt: ein Modell mit Intel-Prozessor und Windows 8 Pro sowie eine auf der ARM-Architektur basierende Variante mit Windows RT und Office Home & Student 2013 RT.

Zwar produziert Microsoft die Tablets nicht selbst, das übernimmt der Auftragsfertiger Pegatron, aber es versieht sie ähnlich wie die Xbox mit seinem Namen. Damit tritt es in direkte Konkurrenz zu seinen Hardware-Partnern, die ebenfalls Tablets mit Windows 8 für x86 oder ARM entwickeln und die darüber nicht alle begeistert sind.

Die Microsoft-Tablets haben ein 10,6 Zoll großes Display, das Surface RT mit HD- und das Surface Pro mit Full-HD-Auflösung. Ihr Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung. In das Gehäuse ist ein ausklappbarer Standfuß integriert.

Das Surface RT ist 9,3 Millimeter dick und wiegt mit 676 Gramm etwa so viel wie das iPad. Das Surface Pro fällt mit 13,5 Millimetern und 903 Gramm etwas dicker und schwerer aus. Dafür bietet es mit 64 oder 128 GByte aber auch die doppelte Speichermenge des RT-Modells, welches mit 32 und 64 GByte erhältlich sein wird.

Das RT-Modell nutzt eine ARM-CPU von Nvidia, die Pro-Version einen Core i5 von Intel mit vier Kernen aus der Prozessorgeneration Ivy Bridge. Dessen Nachteil: Er muss mit einem Lüfter gekühlt werden. Als Anschlüsse für Peripheriegeräte stehen beim Surface RT USB 2.0, ein Micro-HD-Video-Port und ein Micro-SD-Kartenslot zur Verfügung. Das Surface Pro kommt mit USB 3.0, DisplayPort und Micro-SDXD-Kartenleser.

Konkrete Angaben zur Akkulaufzeit hat Microsoft noch nicht gemacht. Bekannt ist, dass das Surface RT mit einem 31,5-Wattstunden-Akku ausgestattet ist. Zum Vergleich: Das iPad verfügt über eine Akku mit 42,5 Wattstunden. Die Batterie des Surface Pro bietet 42 Wattstunden. Beide Tablets besitzen je eine HD-Kamera auf Vorder- und Rückseite.

Über den Preis des Microsoft-Tablets kuriserten im Vorfeld die wildesten Spekulationen. Kurz nach der Vorstellung wurde in Asien bei den Zulieferern gemutmaßt, dass das bei Pegatron gefertigte Tablet für über 600 Dollar auf den Markt kommen werde. Anschließend schwankten die jeweils angeblich “aus sicheren Quellen” erfahrenen Preise zwischen “über 1000 Dollar” und lediglich 199 Dollar. Die Wahrheit liegt jetzt also – wie so oft – irgendwo dazwischen.

Jetzt kann das Orakel über die dieses Jahr noch absetzbaren Stückzahlen beginnen. IDC-Analyst Bob O’Donnell hat sich im August dazu schon geäußert: er nannte gegenüber News.com die Zahl von 3 Millionen Stück, die sich seiner Ansicht noch bis Jahresende verkaufen ließen.

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