Messaging in Firmen muss nicht kompliziert sein

Oft greifen Unternehmen bei der Suche nach einer Messaging-Lösung reflexartig zu einem der großen Enterprise-Produkte. Doch meist ist der Funktionsumfang dieser Lösungen auch ihre größte Schwachstelle. Installation, Administration und Bedienung der “Großen” sind inzwischen so komplex, dass sie Anwendern und Administratoren das Leben unnötig schwer machen. Hier lohnt der Blick auf Alternativen.

von Arndt Stubbe 0


Den Hauptanteil der TCO einer Softwarelösung machen längst nicht mehr die Anschaffungskosten, sondern die Betriebskosten aus. Unternehmen suchen daher zunehmend nach Produkten, die einfach ihren Zweck erfüllen und auf überflüssige Funktionen verzichten. Doch besonders historisch gewachsene Messaging-Systeme bringen aus Gründen der Abwärtskompatibilität oft zahlreiche administrative Altlasten mit.

Arndt Stubbe, der Autor dieses Expertenbeitrags für ITespresso, ist Director of Sales für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Kerio Technologies. Der Hersteller hat sich auf Internet-Messaging-, Collaboration- und Firewall-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert (Bild: Kerio).

Das kostet Administratoren und Anwender viel Zeit und Nerven. Software für Messaging und Collaboration kann aber durchaus Freude bei Einsatz und Betrieb machen, wenn der Hersteller den Fokus auf Usability legt und alle wichtigen Funktionen implementiert hat. Aufschluss über einfache Installation und intuitiven Betrieb eines Messaging- und Collaboration-Servers liefert am besten eine Testinstallation. Hier merkt der Administrator schnell, wo der Schwerpunkt des Herstellers liegt.

Ein weiterer Indikator für einen flexiblen und offenen Kommunikationsserver ist die Anzahl der unterstützten Betriebssystemplattformen und Messaging-Clients: Wer zum Beispiel Exchange will, kommt gleichzeitig nicht an einem Windows Server vorbei. Unabhängige Kommunikationslösungen wie Kerio Connect laufen dagegen unter Windows, Linux, MacOS, als virtuelle Appliance, verfügen über alle wichtigen Funktionen von Exchange und unterstützen alle relevanten E-Mail-Protokolle.

Ebenso wichtig wie eine freie Wahl bei Betriebssystem und Client ist heute die Unterstützung mobiler Endgeräte. Denn die IT-Abteilung muss in Zukunft nicht mehr nur lokale E-Mail-Clients und Browser, sondern zunehmend iPhones, iPads, Smartphones und Tablets mit Android sowie Windows Phone oder zukünftig sogar Windows 8 unterstützen. Darauf sollte eine zukunftsfähige Messaging-Lösung vorbereitet sein.

Wer nach einem Messaging- und Collaboration-Server sucht, sollte durchaus einen Blick auf Alternativen zu den Enterprise-Lösungen werfen. Auch unabhängige Softwarehersteller bieten Produkte an, die einfach zu installieren und bedienen sind, über alle wichtigen Funktionen verfügen und dem Anwender bei Plattform und Clients eine große Auswahl lassen.

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