WLAN-Spezialist Meru Networks bringt neue Access Points und Controller

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Das Netzwerkunternehmen spricht mit seinem WLAN-n-Zugangssystem eher die kleinen und mittleren (aber schnell wachsenden) Unternehmen an und wendet sich mit seinem Controller für schnelle Multiuser-802.11ac-Netze größeren Installationen zu.

Neue Standards für Kapazität und Performance will Meru Networks mit seinen neuen Produkten setzen, denn das Thema BYOD (“Bring Your Own Device”) belastet die Netzwerkinfrastruktur – Meru nennt es einen “BYOD Crush”.

So soll ein Hochkapazitäts-Access-Point “AP332” für 802.11n-WLAN-Geräte die Masse von Drahtloszugriffen verkraften und nebenbei zahlreiche VPN-Verbindungen managen. Der Controller MC 6000 wiederum soll bis zu 50.000 Clients und 5000 gleichzeitige Sitzungen in großen steuern.

Der neue Access Point von Meru verkraftet viele Verbindungen und hohes Datenaufkommen (Bild: Meru Networks).

Gleichzeitig bietet Meru Networks Kunden an, alte 802.11n-Access-Points gegen Geräte mit dem neuen Standard 802.11ac auszutauschen. Der neue Standard erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 6,8 GBit/s, AC-Router mit bis zu 1300 MBit/s pro Verbindung gibt es bereits von Trendnet, Buffalo und Belkin – der neue Controller von Meru beherrscht nun den Umgang mit wesentlich mehr superschnellen Verbindungen als die Lösungen der Mitbewerber.

Ein Umtauschangebot des Herstellers (“Investitionsschutz” genannt) ersetzt im Grunde drei 802.11n-Accesspoints mit einem 802.11ac-Gerät. Im Zuge der Umtauschaktion werden “für eine einmalige Gebühr” auch die eigenen 802.11n-Drahtlosprodukte ausgewechselt. Ziel ist es, mit Hilfe von Merus eigenem Betriebssystem für virtualisierte Drahtlosnetze besser mit einem schnellem Netzwerkwachstum zurechtzukommen.

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