Versicherung bietet Schutzbrief für Smartphones, Tablets, Notebooks und Kameras

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Eine Versicherung bietet nun allen, die Angst vor Problemen mit fallengelassenen oder vollgespritzten IT-Geräten haben, eine Police an, die den Geldbeutel vor den schlimmsten unvorhergesehenen Übeln bewahren soll. Die Preise für eine Zweijahrespolice beginnen bei 24,95 Euro.

Das “Go Schutzpaket” für Smartphones, Tablets, Notebooks und Kameras soll bei Unfällen wie “mal die Cola übers Smartphone geschüttet” oder “das Tablet im Gedränge am Bahnsteig aufs Gleis gefallen” helfen. Die Versicherung für “Flüssigkeits-, Fall- und Sturzschäden” wird vom Versicherer “Financial Management GmbH” zu Preisen ab 24,95 Euro angeboten.

Je nach versichertem Gerät variiert der Preis allerdings: Die Absicherung von Toshibas Netbook NB510-108 etwa kostet 54,95 Euro. Der einmalige Preis gilt für 24 Monate Versicherungsschutz. Zudem gilt der Schutz für ein ohne Vertrag erworbenes Neugerät – einmal ein Null-Euro-Smartphone-Angebot anzunehmen und dann Cola darüberzuschütten, um die Versicherung um einen Geräteneupreis zu betrügen, ist also verständlicherweise ausgeschlossen.

Mobilgeräteversicherung
Mit der Versicherung “Go Schutzpaket” sichert die “Financial Management GmbH” Mobilgeräte ab. Schon auf der Homepage lässt sich die einmalige Summe für zwei Jahre Schutz ermitteln.

Die Auswahl über die Homepage von “Go Schutzpaket” passt den Versicherungspreis an das ausgewählte Gerät an. In der Produktinformation nennt der Anbieter die Sicherungsleistungen: Den Text “Wir übernehmen Reparatur- / Austauschkosten für Feuchtigkeits-, Fall- und Sturzschäden” versieht er allerdings versicherungstypisch mit einem Sternchen, was beim näheren Hinsehen die Einschränkung auf die “maximale Höhe des vereinbarten Zeitwertes” enthält.

Dass Hersteller nur für Materialfehler, Konstruktionsfehler oder Produktionsfehler haften, nicht aber für Stoß-, Sturz-, Fall- und Flüssigkeitsschäden, stellt der Anbieter in den Vordergrund – dass in den meisten Fällen eine gewisse Kulanz der Geräteproduzenten und die Standardgarantie durchaus helfen können, muss die Financial Management GmbH beim Verkaufen ihrer Policen ja nicht unbedingt erwähnen.

“Kein Selbstbehalt” betont der Versicherer, verspricht “komfortable und schnelle Schadensabwicklung” sowie eine “kompetente und freundliche Hotline”. Wie bei allen Versicherungen sollte man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sorgfältig durchlesen, um zu entscheiden, ob sich so eine Versicherung wirklich lohnen kann. Der Schutz verlängert sich übrigens nicht automatisch und ist nur auf das Gerät bezogen – wer es also verkauft oder verschenkt, gibt also auch den Schutzbrief an den nächsten Eigentümer weiter.

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