Opera Mobile 12.1 spielt Türsteher beim Surfen mit Android

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Nach Erweiterungen um das http-Nachfolgeprotokoll SPDY und dem Hinzufügen der Websockets schon in der Betaversion hat Opera seinen Mobilsurfer nun mit der endgültigen Version um das Blacklisting schädlicher Websites ergänzt. Mindestvoraussetzung für dei nutzung ist Android 1.6.

Opera hat seinen Mobilbrowser Opera Mobile für Android aktualisiert. Version 12.1 liefert wie die kürzlich freigegebene Beta der Desktop-Variante Unterstützung für Googles Netzwerkprotokoll SPDY sowie WebSocket. Darüber hinaus führt der Hersteller eine neue Sicherheitsprüfung für Internetseiten ein.

Das neue Betrugserkennungssystem informiert Nutzer darüber, wenn eine Website als verdächtig markiert oder für illegale Aktivitäten genutzt wurde, wie Opera in einer Pressemitteilung erklärt. Bei einer Warnung sollte der Anwender sich zweimal überlegen, ob er die Site wirklich aufrufen will.

SPDY gilt als Nachfolger des Hypertext Transfer Protocol (HTTP). Es ist schneller und auch sicherer als dieses, da es SSL-Verschlüsselung für alle Verbindungen zum Standard macht. WebSocket, ein weiteres TCP-basiertes Netzwerkprotokoll für bidirektionale Verbindungen zwischen einer Webanwendung und einem Server, ist jetzt standardmäßig aktiviert, nachdem von Microsoft geäußerte Sicherheitsprobleme ausgeräumt sind.

Die neue Version von Opera Mobile unterstützt auch zusätzliche Webstandards, die die Darstellung von Websites und die Nutzererfahrung verbessern. So zeigt der Browser nun CSS-Animationen und Flexbox-Elemente an. HTML-5-Support für Drag and drop sowie den Zugriff auf die Zwischenablage mit Bildern oder Text per API ist jetzt ebenfalls an Bord. Details dazu finden sich im Entwickler-Blog.

Mindestvoraussetzung ist Android 1.6 (“Donut”). Anders als bei Opera Mini ist die bekannte Kompressionstechnik Opera Turbo nicht dauerhaft aktiviert, sondern kann bei Bedarf eingeschaltet werden. Dadurch lässt sich in langsamen Netzen Datenvolumen sparen.

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