Cloud-Backup dedupliziert Petabytes in die Wolke

Data & StorageStorage

Bis zu ein PetaByte dedupliziert in der Cloud zu sichern und physische wie virtuelle Systeme auch wiederherzustellen ist Ziel des neuen Angebotes, das auch weltweit verteilte IT in einem Rutsch absichern soll.

Speicher-Veteran Quantum, früher mit Bandlaufwerken groß geworden und inzwischen breiter aufgestellt, reklamiert eine “Revolution” für sich. Er preist so seinen neuen Service für Cloud-Backup- und Restore. Zwar gab es Ähnliches schon zuvor, doch dass ein IT-Oldtimer wie Quantum es nun in größerem und skalierbaren Maße einführt, darf getrost einmal als sanfte Revolution durchgehen. Q-Cloud heißt das neue Produkt, und der Hersteller hat es sich zur Aufgabe gemacht, Speicher- und Wiedererstellungsdienste im Enterprise-Umfang “zu Privatkunden-Preisen” anzubieten. Damit sind Preise von weniger als 1 Cent pro GByte gemeint.

Der Backup-Dienst verknüpft lokale und virtuelle Systeme, um ein dedupliziertes Backup davon zu erstellen – nicht aber, ohne auf die Appliances von Quantum zurückzugreifen. Der Service nutzt die vmPrO-Engine, die das Backup virtueller Systeme in die Deduplizierungstechniken der DXi-Appliances des Herstellers einbezieht.

Diese Appliances ermöglichten laut Quantum den Q-Cloud-Kunden, weiter mit ihren installierten Backup-Anwendungen wie Backup Exec, CommVault, Data Protector, NetBackup, vRanger, Tivoli Storage Manager oder Veeam zu arbeiten. Die Kombination von Q-Cloud und Appliance erreiche jedoch eine Reduzierung des Datenvolumens von bis zu 95 Prozent. Als Basisbestandteil des Angebots für Q-Cloud Disaster Recovery as a Service (vom Hersteller “DraaS” abgekürzt) können Kunden Snapshots ihrer virtuellen Maschinen anfertigen und diese in die Cloud replizieren.

Beim Preismodell setzt Quantum auf “Pay as You Grow” – ohne die finanziellen Einzelheiten aufzuführen. Lediglich eine Link zu einem Kostenrechner hält der Anbieter bereit – aber berechnet werden dort nur “Einsparungen im Vergleich zu herkömmlichen Cloud-Storage-Angeboten”. Wie diese definiert werden und dass beim Mitbewerb auch höhere Deduplizierungsraten möglich sind, als sich hier auswählen lässt, bleibt unberücksichtigt.

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