Eset veröffentlicht auch App zum Schutz vor der Android-USSD-Lücke

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Einige wenige Security-Unternehmen schützen bereits vor Exploits des fatalen Fehlers in älteren Android-Versionen. Nun folgt Eset als der Dritte im Bunde der “USSD-Schützer” und hat gleichzeitig seinen Phishing-Schutz integriert.

Nach Bitdefender und Avira bietet nun Eset ebenfalls einen Schutz vor der “USSD-Lücke”. Mit ihrer Hilfe konnten Angreifer SIM-Karten auf Android-Smartphones deaktivieren oder Daten löschen.

Befehle für die “Unstructured Supplementary Service Data”, ursprünglich dazu gedacht, die Wartung für die Handy-Hersteller zu erleichtern, fanden ihren Weg in der Zwischenzeit in Mobilschädlinge. Das Produkt “USSD Control” von Eset ist nun über Google Play kostenfrei erhältlich. Es soll die Ausführung der gefährlichen Codes vor deren Ausführung melden und gegebenenfalls verhindern. Gleichzeitig blockt die App das Ansurfen von malwareverseuchten Webseiten. Sie installiert sich als standardmäßiger “Phone Dialer”, der unauthorisierte Codes abfängt.

Wer das Tool nicht bei Google Play herunterladen will, kann es auch direkt beim Hersteller abrufen. Der Anbieter nutzt den derzeitigen Trubel um die Android-Lücke zudem zur Vermarktung seines Produktes “Mobile Security” für Android, Windows Mobile und Symbian, das neben Virenschutz und Abwehr verseuchter Websites auch Diebstahlschutzfunktionen bietet.

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