Intel stellt NAS mit Fernzugriff für Privatkunden und KMU vor

Data & StorageStorage

Die Speichergeräte basieren auf Atom-Prozessoren. Laut Intel eignen sie sich mit bis zu sechs SATA-Platten im RAID-Verbund als “persönliche Cloud” im Büro oder zuhause – soll heißen, sie erlauben sowohl lokale Zugriffe als auch solche aus der Ferne. Die ersten OEM-Produkte sind ab rund 300 Dollar lieferbar.

Thecus ist einer der drei OEM-Partner, die bei Intels neuer NAS-Platform von Anfang an dabei sind (Bild: Intel).

Intel hat eine neue Referenzplattform für Network Attached Storage (NAS) vorgestellt. Sie basiert auf Atom-Prozessoren und richtet sich an Verbraucher sowie kleine Unternehmen. “Sie bieten bessere Möglichkeiten, um Daten zu speichern und auf sie zuzugreifen. Eine Reihe von Systemdesignern engagieren sich bereits dafür. Die auf Intel Atom basierte Storage-Lösung legt die Messlatte höher dafür, wie Daten gespeichert, verwaltet und geteilt werden”, sagte David Tuhy, als General Manager für Intels Storage-Sparte verantwortlich.

Als Prozessoren kommen Intel Atom D2550 oder D2500 zum Einsatz. Die NAS-Geräte sollen bis zu sechs SATA-Festplatten im RAID-Verbund, automatisches Backup, skalierbare I/O-Konnektivität, verschiedene Betriebssysteme, LAN sowie bis zu 4 GByte Arbeitsspeicher unterstützen. Integriert ist außerdem die Wiedergabe hochauflösender Videos sowie die Ausgabe über HDMI. Neben der lokalen Anbindung ist auch das Log-in über eine IP-Adresse möglich.

Als OEM-Partner bringen Asustor, QNAP und Thecus erste Produkte auf Intels NAS-Plattform auf den Markt. Sie sind ab sofort zu Preisen ab rund 300 Dollar lieferbar. Bis zum Ende des Jahres sind Produkteinführungen weiterer Hersteller zu erwarten.

Übersicht über die aktuell verfügbaren, auf Intels neuer NAS-Plattform aufsetzenden Speichergeräte (Grafik: Intel).

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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