QSC bereitet Start von Cospace Business vor

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Der Kölner Anbieter schult derzeit Vertriebspartner und geht mit ersten Kunden in einem “Friendly-User”-Test in Betrieb. Allgemein verfügbar werden soll Cospace Business noch im vierten Quartal 2012. Die Gratisversion der Kommunikationsplattform mit etwas geringerem Funktionsumfang ist seit Juni nutzbar.

Ähnlich wie die seit Juni verfügbare kostenlose Variante von Cospace ist Cospace Business ein cloudbasierter Dienst für Kommunikation und Zusammenarbeit: Er macht klassische TK-Funktionen wie Faxversand und -empfang, eine Mailbox, Telefonkonferenzen ebenso wie Online-Speicherplatz in einer Arbeitsumgebung im Team nutzbar.

Cospace Business unterscheidet sich von der kostenlosen Version in mehreren Punkten: Beispielsweise können Nutzern durch den eigenen Administrator bis zu vier persönliche geographische Rufnummern zugeteilt werden.

Weiter stehen ihnen 10 Gigabyte Cloud-Speicherplatz zur Verfügung, der sich gegen Aufpreis noch erweitern lässt. Ebenfalls optional erhältlich ist in der Business-Version ein “One Number Service”: Damit ist der Nutzer für Kunden und Geschäftspartner unter einer Rufnummer erreichbar, sowohl für ein- als auch ausgehende Gespräche, egal ob am Arbeitsplatz oder unterwegs.

Die Gratis-Version bietet 5 GByte Speicherplatz. Außerdem können Nutzer kostenlos Faxe versenden und empfangen, Sprachnachrichten annehmen, Telefonkonferenzen durchführen oder Dokumente per Drag and drop speichern, mit anderen Nutzern teilen sowie Bilder und Filme online betrachten.

Die QSC AG, die hinter dem Angebot steht, hält Cospace für alle Einsatzszenarien für geeignet, in denen Menschen Kommunikationswege gemeinschaftlich nutzen – sei es beruflich bei der Projektarbeit in Teams oder privat mit der Familie und Freunden. Für die Anmeldung wird lediglich eine gültige E-Mail-Adresse benötigt. Nach einem Klick auf den zugesandten Link und der Eingabe von Benutzername und Passwort lässt sich das Angebot dann umgehend nutzen.

Im Verwaltungszentrum oben rechts auf der Cospace-Website lassen sich kostenlos bis zu drei individuelle Cospace-Nummern aus den Vorwahlbereichen der 25 größten Städte Deutschlands anfordern. Die lassen sich für den Empfang und Versand von Fax-Dokumenten, einen Anrufbeantworter sowie beliebig viele Telefon-Konferenzräume nutzen.

Dateien lassen sich bei Cospace einfach via Drag and drop hochladen (Screenshot: ITespresso).

Die Konferenzteilnehmer müssen nicht zwingend ebenfalls über ein Cospace-Konto verfügen, sondern wählen sich wie von anderen Konferenzangeboten gewohnt über die Cospace-Nummer und eine individuelle PIN ein. Nettes Feature: Während einer Telefonkonferenz werden die gerade sprechenden Personen farblich hervorgehoben und lassen sich individuell verstärken oder ausblenden.

Faxe und eingehende Anrufe werden in Cospace archiviert. Sie können mit Titel und Kommentaren versehen und anderen Cospace-Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Auf Wunsch stellt leitet eingehende Faxnachrichten und Anrufe an eine andere E-Mail-Adresse weiter.

QSC verspricht, dass die Nutzung der Cospace-Dienste auch künftig kostenlos ist. Allerdings ist wahrscheinlich der Nutzungsumfang limitiert. Darauf weist zum Beispiel hin, dass beim Faxversand bis zu 50 Seiten pro Monat an Ziele im deutschen Festnetz erlaubt sind. Für Privatleute und kleine Firmen reicht das aber wahrscheinlich oft aus. Die Daten werden in Rechenzentren der QSC AG in Deutschland gespeichert und unterliegen so den deutschen Datenschutzvorschriften.

Stolz ist QSC darauf, dass Cospace eine vollständige Eigenentwicklung ist. Dadurch sei es möglich, Dritten zu erlauben, eigene Applikationen mit den Cospace-Diensten zu programmieren. Dafür hat QSC eine offene API geschaffen. Die notwendige Dokumentation steht auf der Cospace-Webseite bereit.

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