Test: Mobil diktieren mit Dragon Naturally Speaking 12

von Mehmet Toprak 2

Verbesserte Erkennungsrate

Der Vergleich der Erkennungsraten mit der Vorgängerversion bringt keine großen Überraschungen. Die neue Version 12 arbeitet etwas genauer und zuverlässiger als Version 11, andererseits sind die Unterschiede eher gering.

Von der 100-Prozent-Erkennung ist auch die Version 12 noch sehr weit entfernt. Die menschliche Sprache, ihre verschiedenen Stile und Ausdrucksmöglichkeiten sind am Ende doch zu komplex, als dass sie mit einem noch so gut programmierten Stück Software vollständig beherrscht werden könnte.

Die Erkennungsraten von Version 12 (blau) und 11 (rot) im Vergleich. Die Version 12 ist bei fast allen Texten etwas besser, ein fehlerfreies Diktat wird aber nur bei sehr einfachen Texten erreicht.

Diktiergerät von Philips

In der Mobile Version legt Nuance ein Diktiergerät von Philips bei. Sogar ein kleines Mikrofon zum Anklemmen ans Hemd oder die Krawatte liegt dem Philips Voice Tracer LF H0662 bei. Das Diktiergerät erfüllt seinen Zweck, die Audioqualität ist für Spracherkennung ausreichend.

Im Test zeigen die Diktate mit dem Voice Tracer dieselben Ergebnisse wie über das Headset. Dabei wird der Recorder per USB-Kabel an den PC angeschlossen und die entsprechende Audiodatei übertragen. In der Spracherkennung öffnet man die Datei über “Extras”, “Aufnahme umsetzen”. Dann erscheint das Diktat nach einigen Sekunden wie von Geisterhand auf den Bildschirm geschrieben.

Aufnahmen mit Hintergrundgeräuschen

Der Mikrofoneingang des Voice Tracer für das externe Mikro produziert ein vernehmbares Rauschen. An die Audioqualität eines guten Diktiergeräts, wie etwa dem Olympus DM-550, kommt der Voice Tracer natürlich nicht heran, als mobile Ergänzung für das direkte Diktieren am PC taugt das Gerät aber allemal.

Anwender, die ihre Texte oder Notizen oft in einer Umgebung mit vielen Hintergrundgeräuschen einsprechen, und seien es nur die zwitschernden Vögel im Garten, sollten sich die Anschaffung eines höherwertigen Aufnahmegeräts überlegen. Bei solchen Audiorecordern lässt sich die Richtcharakteristik des eingebauten Mikrofons steuern oder ein externes Mikro mit Windschutz und starker Richtcharakteristik anschließen. So werden störende Hintergrundgeräusche links und rechts vom Sprecher ausgeblendet.

Letzter Kommentar




2 Antworten zu Test: Mobil diktieren mit Dragon Naturally Speaking 12

  • 1. Oktober 2012 à 15:18 von Rosa

    Ich bin total begeistert von Comodo.
    Dragon, ist wirklich sehr hilfreich, in Sachen reinige deinen EMailbrowser von nutzlosen Dingen, die anderen Sagen, wo du gewesen bist.

  • 23. November 2012 à 17:35 von Weber Reinhard

    Mich hats gewundert das die günstige Version auch so gut funktioniert, die einfache Spracherkennung soll aber die gleichen Grundfunktionen wie die Pro Version haben.

Hinterlasse eine Antwort

  • Erforderliche Felder sind markiert *,
    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>