Gestensteuerung kommt durch Augmented Reality in den Browser

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Demonstriert wird die technische Umsetzung von einer Werbeagentur zusammen mit dem Technologieanbieter Total Immersion am Beispiel eines Rasierapparates der Firma Braun. Virtuell den Bart abnehmen kann man sich damit nicht – aber immerhin das Produkt betrachten, Zusatzinformationen aufrufen und sogar zum Onlineshop gelangen.

Die Frankfurter Agentur Artus – digitale Kommunikation hat gemeinsam mit dem Technologieanbieter Total Immersion für den Haushaltsgeräteanbieter Braun ein Produkt-Explorationstool entwickelt. Darüber lassen sich Gestensteuerung und Augmented Reality in den Browser bringen. Demonstriert wird das am Beispiel des aktuellen Rasierapparats des Herstellers.

Ein Video bei YouTube zeigt, wie die Lösung funktioniert (siehe unten). Deutlich erkennbar ist dabei, dass die neue Mensch-Maschine-Schnittstelle noch von beiden Seiten etwas Training benötigt, sieht die Benutzung doch noch etwas gezwungen und unnatürlich aus. Außerdem sind die Handlungsmöglichkeiten doch etwas eingeschränkt. Aber der Anfang ist gemacht.

Das Video zeigt, wie über die Webcam zunächst die Hand erkannt wird und sich das Tool nach kurzer Kalibrierung auf den Nutzer einstellt. Das auf Flash basierende Augmented-Reality-Tool hinterlegt einen Finger des Users anschließend mit einem Cursor. Dieser ist durch Gesten auf mehrere definierte Punkte navigierbar.

Darüber lassen sich Videos starten oder der virtuelle Rasierapparat drehen, um dann von allen Seiten betrachtet zu werden. Auch an die Weiterleitung zum Onlineeinkauf haben die Entwickler gedacht: Über die virtuelle Berührung eines Buttons wird der Besucher der Website auf die entsprechende Seite weitergeleitet.

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