Preiswerter Drucker fabriziert dreidimensionale Modelle

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Das US-Unternehmen “Makerbot” hat es sich zur Aufgabe gemacht, das 3D-Drucken aus dem reinen Highend-Designer- und Architekten-Umfeld zu befreien, preiswerter zu machen und auf eine breitere Basis zu stellen. Der Hersteller startete zudem eine Community für den Austausch von 3D-Objekten.

Der “Replicator 2” ist laut Hersteller ein “Desktop-3D-Printer” – statt ein aufwändiges, schweres und teures Modell-Produktions-Tool zu bauen, hat Makerbot sein neuestes Gerät so klein wie eine Bierkiste gemacht.

Auch die “Druckmasse” kann in kleinen relativ preiswerten Dosen gekauft werden: Für 48 Dollar pro Kilogramm können die einzelnen Farben bezogen werden, die der Drucker dann wie Knetmasse den Computermodellen zufolge zusammensetzt. Das Material trocknet nach dem Drucken und wird schließlich hart. So entstehen aus CAD-Dateien reale Modelle.

Die Dichte des Ausdrucks kann auf 100 Mikron genau zusammengesetzt werden, der Drucker kann Modelle mit bis zu 410 Kubikzoll (über 6,7 Liter laut Google-Umwandlung) beziehungsweise in einer Größe von 28,45 x 15,24 x 15,49 Zentimetern zusammensetzen.  Der für 3D-Drucker recht fein auflösende Printer kostet rund 2200 Dollar – auch das ein Novum gegenüber weitaus kostspieligeren 3D-Druckern, wie sie bisher verkauft wurden.

Die mitgelieferte Software “MakerWare” setzt 3D-Modelle mit Drag&Drop-Bedienung so zusammen, dass der 3D-Printer sie in die passenden Layers der Druckmasse “zerstückeln” kann. Das Program wandelt auch Objekte vorhandener CAD-Systeme in diese “Slices”. Gespeichert werden sie im hauseigenen Format “.thing”.

Die “thing”-Dateien wiederum können von den Nutzern in einer Community ausgetauscht werden: Im “Thingiverse”  werden sie präsentiert. So finden sich inzwischen Werkzeuge, Kaffeetassen, Stadtpläne, Roboter und allerlei andere ausgedruckte (oder besser “ausgespuckte”?) 3D-Objekte auf dem Portal.

Der Hersteller liefert die Software für Mac, Linux und Windows mit. In dem folgenden Video bei YouTube präsentiert das Unternehmen sein Gerät.

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