Apple lagert halbe iPad-mini-Produktion an Pegatron aus

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Um Lieferengpässe zu vermeiden, teilt der kalifornische Hersteller seine Produktion auf zwei Fabriken auf: Neben dem taiwanischen Unternehmen Pegatron ist auch der viel kritisierte chinesische Fertiger Foxconn noch immer im Rennen.

Das nächste Apple-Highlight, das iPad mini, wird großteils von Pegatron assembliert – und nicht mehr von Apples derzeit größtem Zulieferer Foxconn. Das berichtet die Zeitung Economic Daily News aus Taiwan. Die Produktion läuft demnach schon oder wird zumindest in den nächsten Tagen starten.

Laut dem von Engadget aufgegriffenen Bericht hat Pegatron den Auftrag für 50 bis 60 Prozent der iPad-Produktion erhalten. Das bisherige, große iPad baute ausschließlich Foxconn für Apple. Vom iPad Mini könnte Apple durch die Aufteilung angeblich bis zu 5 Millionen Stück im Monat herstellen lassen.

Die taiwanische Zeitung handelt Pegatron auch als Kandidaten für die iPhone-5-Produktion. Da Apple dieses Jahr ungefähr 53 Millionen Exemplare seines Smartphones verkaufen wird, benötigt es künftig auch hierfür mehr als einen Partner.

Ein iPad Mini existiert bisher nur in Form von Gerüchten. Apple will angeblich versuchen, damit 7-Zoll-Tablets wie das Amazon Kindle Fire und das Google Nexus 7 anzugreifen. Das Standard-iPad ist 9,7 Zoll groß, die kleinere Variante soll entweder 7 oder gut 8,5 Zoll Diagonale aufweisen. Gewöhnlich gut informierte Insider wie der zum Wall Street Journal gehörende Blog “All Things D” berichten von einem Marktstart im Oktober.

Die jüngste iPhone-Veranstaltung von Apple hat auch Spekulationen über den Preis des Geräts in etwas geregeltere Bahnen gelenkt. Da der neue iPod Touch mit 4-Zoll-Display bald für 299 Dollar erhältlich ist, muss ein iPad Mini mindestens 349 Dollar, wenn nicht eher 399 Dollar kosten.

Die mit neuen Modellen ergänzte iPod-Palette könnte um das iPad Mini ergänzt werden (Bild: James Martin / News.com)