Bericht: iPhone 5 beherrscht auch europäische LTE-Frequenzen

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Laut Wall Street Journal unterstützt das iPhone 5, dessen Vorstellung für kommenden Mittwoch erwartet wird, auch die LTE-Frequenzen, die von Providern in Europa genutzt werden. Der entsprechende Modemchip stammt von Qualcomm und soll neben Daten auch Sprache übertragen können.

Nach einem Bericht des in Apple-Fragen gewöhnlich gut informierten Wall Street Journals ist das nächste iPhone zu allen global verfügbaren LTE-Netzen kompatibel. Anders als noch das iPad 3, das lediglich mit einem LTE-Chip ausgestattet ist, der mit 700 und 2100 MHz funkt und damit nur LTE-Frequenzen von Providern in den USA und Kanada unterstützt, kommt beim neuen Apple-Smartphone ein Chip von Qualcomm (vermutlich MDM9615) zum Einsatz, der auch die in Europa verwendeten Frequenzbänder 800, 1800 und 2600 MHz nutzen kann.

Außerdem ist der MDM9615 abwärtskompatibel zu HSPA+ und EV-DO und erlaubt die Übertragung von Sprache und Daten über LTE. Das im neuen iPad verwendete Modell unterstützt über LTE hingegen lediglich Datenübertragung. Bereits im April gab es erste Berichte, wonach die Vorstellung des iPhone 5 verschoben werden musste, nachdem Qualcomm Produktionsprobleme bei dem in 28 Nanometer gefertigten LTE-Chip eingeräumt hatte.

Für den kommenden Mittwoch hat Apple zur Vorstellung des neuen iPhones nach San Francisco ins Yuerba Buena Center for Arts geladen. Gerüchten zufolge wird das neue Smartphone über ein 4-Zoll-Display verfügen, das eine Auflösung von 640 x 1136 Pixeln bietet. Dank In-Cell-Technik, einem Verfahren, das Apple zusammen mit Sharp und Toshiba entwickelt, soll das Touch Panel dünner als bei bisherigen iPhone-Modellen ausfallen.

[mit Material von Kai Schmerer ZDNet.de]

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