Sicherheit mit “Collective Intelligence” und der “Glückszahl” 13

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Panda bereitet den Verkauf der 2013er-Generation seiner Sicherheitsprodukte vor – und setzt alles auf die Zahl 13. Die vermeintliche Unglückszahl soll dem Security-Spezialisten Glück bringen, und so ist die Version im 13. Jahr des 21. Jahrhunderts pünktlich am 13. des Monats (September) im Handel, und auch der Zeitraum der Lizenzgültigkeit wurde auf 13 Monate verlängert. Ein Besuch des Unternehmens anlässlich der Produktvorstellung brachte ubhängig davon Wissenwertes zutage.

“Wer nach Ende des Jahres nicht schafft, die Update-Lizenzen weiter zu bezahlen, bekommt unsere Software jetzt mit 13 vom Preis abgedeckten Monaten –  und das zu unveränderten Gebühren”, sagt Panda-Marketingleiter Markus Mertes. Die Software “Panda Internet Security 2013” kommt mit einem neu aufgeräumten und weiter vereinfachten  Benutzer-Interface. “Nur wenige Einstiegspunkte sind nötig, doch wer mehr im Detail regeln will, klickt in die passenden Unterpunkte”, entgegnet Mertes den kritischen Fragen von ITespresso.de zur Kontrollerbarkeit der Sicherheitsmaßnahmen.

Vieles laufe inzwischen weitestgehend automatisiert; nur wer selbst noch mehr kontrollieren wolle als nötig ist, könne sich “tiefer klicken”.  Den Hinweis, die neuen großen Icons seien dem Mitbewerber Bitdefender ähnlich, lässt Mertes nicht gelten: “Das neue Interface ist den Kacheln von Windows 8 recht ähnlich”.

Kacheldesign wie in Windows 8 und grüner “ok”-Haken wie in Kasperskys 2013er-Version sollen die vereinfachte Bedienung von Panda Internet Security 2013 deutlich machen.

In der neuen Version sei nicht nur die Bedienung einfacher: Auch die Installation laufe schneller ab. Und um die derzeit weit verbreitete Sammelwut von Marketing-Material zu unterbinden, verlangt Panda bei der Bestellung von Testversionen nur noch die Mail-Adresse und verschont so den Nutzer von zeitraubenden Daten-Eingabe-Orgien.

Markus Mertes von Panda preist die “Collective Intelligence” der Cloud

Um das Produkt in seinem Ablauf zu beschleunigen, habe man viel Intelligenz in die Cloud ausgelagert. 125 Server würden sich derzeit im Panda-Rechenzentrum um die “collective Intelligence” kümmern, die die Meldungen und Einstellungen aller Panda-Nutzer sammelt und mit aktuellen Bedrohungen abgleicht. Panda hatte vor mehreren Jahren schon begonnen, keine langen Virensignaturen mehr zu versenden, sondern nur noch kleinere Hash-Werte auszutauschen. Die Berechnung, ob es sich um eine Bedrohung handelt, findet am Rechenzentrums-Server statt und soll den Client nicht mehr belasten. Mertes: “Die anderen Hersteller haben uns damals für verrückt gehalten, aber inzwischen machen es alle so”.

Panda Internet Security für ein bis zu drei PCs kostet 61,99 Euro im Jahr und enthält Antivirus, Firewall, Spamschutz, Kindersicherung, Backup und Restore, Heimnetzverwaltung, Dateiverschlüsselung und Fernwartung. 5er-Lizenzen für kleine Unternehmensnetze bietet das Unternehmen auch an, doch “3- und 5-Nutzer-Lizenzen werden kaum gefragt”, weiß Mertes. Die Unternehmen mit mehr PCs vertrauten dann doch mehr auf die Netzwerklösung und die Abrechnung über den ISP. “Dienstleistungen lassen sich sofort von der Steuer abschreiben, Software nicht”, gibt Mertes einen Finanztipp für Firmen.

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