Pferderennen im Smartphone-Markt

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Die Marktforscher von Digitimes Research haben sich die Verkaufszahlen der wichtigsten Smartphone-Hersteller im Zeitverlauf angesehen und kommen nicht umhin, den Kampf um den Mobilmarkt-Sieg in ihrer Werbe-Aussendung mit einem Pferderennen zu vergleichen. Wir konnten nicht anders und verfassten einen sportlichen Report direkt aus der Kampf-Arena.

Im Startverlauf des Smartphone-Gallops waren die zwei Favoriten Apple und Samsung schon im Eiltempo unterwegs, gefolgt von den etwas lahmeren Gäulen Nokia, Huawei und HTC – die aber anfangs alle noch mit viel Kampfgeist mitliefen. Doch nach einigen Runden (Verkaufsquartalen), so zeigen die Zahlen, schlafften die anderen Pferdchen ab und die beiden Champions gallopierten – sich immer wieder gegenseitig überholend – mit weitem Abstand den übrigen Kontrahenten voran.

Die Zahlen geben noch nicht die Folgen des inzwischen mit härteren Bandagen gespielten Wettstreits wieder, doch der gemeine Schlag, den Apple-Jockey Tim-Cook dem gegnerischen Samsung-Reiter Oh-Hyun Kwon mit einer US-Gerichts-Peitsche versetzt hat, könnte Samsung erst einmal zurückfallen lassen.

Doch der mutige koreanische Gaul Samsung könnte wieder aufholen, denn das Publikum im asiatischen Flügel der Mobilfunk-Rennbahn ist durch die Versprechungen des Jockeys (“Sieg über Apple”) aufgepeitscht und treibt Samsung an.

Die Zielgerade ist noch nicht in Sicht, das Rennen bleibt spannend. Ein Insider behauptet sogar, Nokia könne wieder aufholen. Man spricht von einer Prise Dopingmittel, über die die finnische Gruppe am 5. September reden wolle. “Es wird sich etwas ändern“, schreit es aus der finnischen Ecke des Smartphone-Reitstadions.

Und nun auch noch das: Die Zielgerade wird in noch weitere Ferne versetzt – die kalifornische Richterin Koh lässt ich bis zum Nikolaus-Tag Zeit, den stolzen Hengst Samsung weiterlaufen zu lassen.

Die etwas seriösere Version der Studien-Beschreibung findet sich hier. Die ganze Studie ohne Pferdemist und mit viel Zahlenmaterial kann käuflich erworben werden. Sie kostet 48.000 New Taiwan Dollar (rund 1280 Euro).

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(Bildquelle: ronfromyork – shutterstock.com)

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