Asus will 2013 zurück in den Smartphone-Markt

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Gemeinsam mit Garmin hatte der taiwanische Hersteller schon einmal versucht, im Mobilmarkt außerhalb des PC- und Tablet-Bereichs Fuß zu fassen – bis die Kooperation scheiterte. Jetzt will man es alleine nochmal versuchen.

Was von Asus‘ Versuch im Smartphone-Markt noch übriggeblieben ist, ist das “Padfone“, ein Zwitter aus Mobiltelefon und Tablet. Dessen weitere Verbreitung sei jedoch nicht an mangelndem Interesse der Käufer, sondern an Lieferengpässen bei den Qualcomm-Prozessoren gescheitert, weiß Digitimes.

Asus hatte sich seinerzeit entschieden, sich erst einmal eine Auszeit im Smartphone-Geschäft zu gönnen. Nun aber ist Asustek-Pressident Jerry Shen erpicht darauf, im zweiten Quartal 2013 neue Smartphones vorzustellen. Gleichzeitig soll eine zweite Generation des Padfones für das vierte Quartal vorbereitet werden, erklärte Shen auf einer Investorenkonferenz am29. August 2012.

Das erste Padfone von Asus wächst mit seinen Aufgaben und lässt sich je nach Anforderung vom Handy zum Tablet oder zum Netbook umbauen. Jetzt plant man die zweite Generation. (Foto: Asus).

Marktbeobachter sähen die Gefahr einer Wiederholung des Qualcomm-Lieferproblems, das seinerzeit die Auslieferung des Padfones schwer beeinträchtigt hatte, zitiert Digitimes die “market watchers”.

Doch Shen weist das von sich, denn man habe seine Produktdesigns inzwischen verbessert und seine Verbindungen zu Qualcomm gestärkt.

Derzeit evaluiere man die Nachfrage nach 5-Zoll-Smartphones – um diese eventuell in die Pläne des Unternehmens zu integrieren.

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