SUSE veröffentlicht offene Cloud-Erstellungs- und Verwaltungs-Lösung

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Der aus Deutschland stammende Linux-Spezialist veröffentlicht die erste auf OpenStack beruhende Private Cloud-Lösung für Unternehmen. Das Produkt wurde heute auf der CloudOpen in San Diego vorgestellt.

Auf der CloudOpen, einer Veranstaltung der Linux Foundation, erblickte die automatisierte Cloud-Computing-Plattform SUSE Cloud das Licht der Welt.

Suse Cloud ist der erste freie Openstack-basierte Infrastruktur-Manager für private und hybride Clouds

Sie soll Unternehmen eine schnelle Einführung und einfache Verwaltung von Infrastructure-as-a-Service-Private Clouds ermöglichen. Das Produkt soll Workloads in einer sicheren, standardkonformen und vollständig unterstützten Cloud-Umgebung verwalten und bereitstellen. Die Lösung werde SUSE Studio und SUSE Manager integrieren und ermögliche so, Anwendungen und Workloads über Public und Private Cloud-Umgebungen hinweg bereitzustellen, anzupassen und zu verwalten.

SUSE Cloud basiere auf dem OpenStack-Projekt, an dem über 3300 Entwickler aus 180 Unternehmen beteiligt sind. Als Folge von Kundenwünschen, einer breiten Unterstützung in der Industrie und der “äußerst agilen Community” habe sich SUSE als eines der zentralen Mitglieder von OpenStack dazu entschieden, SUSE Cloud auf Grundlage des Projektes herzustellen.

Suse Studio macht Anwendungen zu Cloud-Services (Logo: Suse)

Zur Vermarktung wird ein Analyst von IDC herangezogen: “Open Source-Technologien wie KVM, Xen und Linux werden bereits mit großem Erfolg in Cloud-Umgebungen eingesetzt, und OpenStack wird ein weiterer wichtiger Baustein werden,” sagt Gary Chen, Research Manager, Cloud und Virtualization System Software, IDC. “Die letzte Version von OpenStack ist eine ausgereifte, robuste Lösung, die von Unternehmen aktiv evaluiert wird. SUSE kommt hier zum richtigen Zeitpunkt, um Unternehmen beim Aufbau von Private Clouds zu unterstützen.”

SUSE legt Wert drauf, dass keine neue Hard- oder Software hinzugekauft werden muss und bestehende IT-Infrastrukturen weiter nutzbar sind. Zudem ließen sich bisherige Softwarelizenzen verenden und Standard-Hardware leichter integrieren.
So sei man schneller bei der Bereitstellung von Services für den Geschäftsbetrieb. „Durch Automatisierung, Self-Service und die Verwendung von Standard-Workloads in SUSE Cloud können Geschäftsabteilungen und IT-Abteilung eng zusammenarbeiten, um schnell Chancen auf dem Markt zu nutzen, schwurbelt das Marketing, “Durch die Automatisierung von zeitaufwändigen Prozessen, die bisher mit der Bereitstellung von neuen Services verbunden waren, kann die IT jetzt schneller und genauer neue Anforderungen erfüllen”.

Suse Manager steuert interne wie ausglagerte Server und ist nun auch Bestandteil von Suse Cloud

Den nötigen Support könne man natürlich hinzubuchen wie vom Linux Enterprise Server gewohnt. Der gebuchte Dienst enthalte 24×7 weltweiten technischen Support und sei vollständig in den SUSE Update-Prozess integriert.

Das Produkt sei bereit für Hybrid Cloud Computing durch einfaches Erstellen und Verwalten von Cloud-basierten Applikationen mit SUSE Studio und SUSE Manager_ Durch das einfache Erstellen von Images mit Studio und das Verwalten von Workloads in Private oder Public Cloud-Umgebungen könnten sie die lokalen und ausgelagerten Linux-Umgebungen innerhalb und außerhalb der Cloud effizient unterhalten und überwachen.
SUSE Cloud steht ab sofort zur Verfügung.

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