Hersteller trommelt für seine neuen mobilen “Katastrophenschutz-Systeme”

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Mobilgeräte aller Art, die geschützt sind vor Wasser, Hitze, Staub und allerlei anderen negativen Einflüssen, sollen helfen, die Welt nicht nur vor Naturkatastrophen zu schützen, sondern auch vor menschlichem Fehlverhalten zu retten.

Der taiwanische Hersteller Getac will etwas für den Katastrophenschutz tun und bringt vollwertige “fully ruggedized” Notebooks, Tablets und Smartphones auf den Markt. Mit neuen Marketingbudgets greift das taiwanische Unternehmen Anbieter wie Panasonic mit dessen “Toughbooks” und “Toughpads” sowie den deutschen Mitbewerber Motion Computing mit seinem “Baustellen-Tablet” CL910 an.

Mit dem “B300” von Getac kommt ein neues “ruggedized” Notebook auf den Markt. Der Tragegriff soll es für den Einsatz in Katastrophengebieten noch besser eignen.

In Großbritannien bereits mit einer Niederlassung in Telford recht erfolgreich, will das Unternehmen die Anhäufung von Naturkatastrophen und die darauf folgende schlechte Kommunikation der Menschen ausnutzen, um für die Notwendigkeit seiner Produkte zu trommeln. In einer aktuellen Pressemeldung nennt der Hersteller Katastrophen wie  den Hurrikan Katrina in den USA, Vulkanausbrüche in Island, den Mehrfach-GAU in Fukushima, Japan und den Taifun Marakot in Taiwan. Die schlechte und langsame Kommunikation danach habe die Desaster noch schlimmer gemacht.

All dies hätte zumindest mit einem klareren Bild über die Katastrophen erleichtert werden können, schreibt Getac in seinem längeren Text. Computer, Smartphones und Tablets mit langer Batterielaufzeit und Schutz vor Ungemach aus der Umwelt hätten das Leid lindern können, versucht der Hersteller in seinem Machwerk klarzustellen und preist indirekt seine neuen sicheren Notebooks mit Tragegriff, Mobiltelefone mit Wasserschutz und fall- und trittsicheren Tablets an.

Das erste “fully ruggedized” Android-Smartphone heißt PS236 .

Man habe selbst ein komplettes Katastrophenschutz-Framework samt Hard- und Software im Angebot: Das “C4ISR” (“Command, Control, Communication, Computer, Intelligence, Surveillance, Reconnaisance”) sei das Sicherheitskontrollzentrum, das gleich dem menschlichen Nervensystem Informationen sammle, verbinde und in zeitnahe Aktionen umsetzen könne. In Taiwan verbinde sich das System mit dem Katastrophenschutz-Server des “National Science and Technology Center for Disaster Reduction”, wo alle Informationen in Realzeit gesammelt würden Darunter befänden sich etwa Telemetrie-Zahlen, die in eine grafische Darstellung des Katastrophengebietes einfließen, die schließlich alle Teilnmer am jeweiligen Katastrophenschutz sehen können.

Getac und die taiwanische Regierung sehen sich als Vorbild für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen im Rest der Welt. Der Aufbau entsprechender Zentralserver für gemeinsames Handeln in Katastrophengebieten ist anderswo noch lange nicht so weit.

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