Toshiba legt Pläne für Windows-RT-Geräte mit TI-Prozessoren auf Eis

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Windows-8-Systeme mit ARM-CPUs von TI wird es entgegen vorherigen Aussagen von Toshiba erst einmal nicht geben. Der japanische Hersteller sei nicht der erste, der Microsofts Technologie zögerlich gegenübersteht, meint das Wall Street Journal.

Toshiba verwerfe seine Pläne für ein Windows-RT-Gerät, zitiert die Börsenzeitung Toshiba-Sprecher Eric Paulsen. Stattdessen würde sich das Unternehmen auf x86-CPUs von Intel und AMD konzentrieren.

Der Umstieg sei der Tatsache zu verdanken, dass die nötigen Komponenten nicht rechtzeitig lieferbar seien, um einen zeitgemäßen Launch seiner Windows-Tablets zu gewährleisten, erklärt Paulsen. Man werde aber weiterhin die Marktsituation beobachten.

Zuvor hatten die Japaner bereits mit dem US-Chiphersteller Texas Instruments gemeinsam an der Entwicklung des Windows8-Gerätes gearbeitet. Vor zwei Wochen noch habe TI-Managerin Kathy Brown in einem Interview bekräftigt, man mach große Fortschritte bei der Entwicklung von Windows-RT-Systemen und werde sie mit Toshiba auf den Markt bringen.

TI sei nun, nach dem Einstampfen von Toshibas Plänen, in einer schwierigen Position, die auch Fragen zu Verankerung TIs im Mobilmarkt offenlege, räsoniert das Wall Street Journal.

Auch HP habe bereits seine Planungen für Windows-RT-Systeme eingestampft. Zum Start von Windows 8 bleiben nun Asus und Lenovo mit Chip-Partner Nvidia sowie Dell und Samsung mit Qualcomm-Prozessoren übrig.

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